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Der Bitcoin-Kurs erhielt heute Morgen erneut einen Dämpfer und fiel unter die Marke von 67.000 US-Dollar. Damit steht Bitcoin (BTC) auf dem tiefsten Stand seit der Verkaufslawine vom vergangenen Freitag. Auffällig ist dabei: Während Kryptowährungen nachgeben, erreichen die Aktienmärkte in Asien neue Rekorde. Der Kontrast zeigt, wie brüchig das Vertrauen unter Kryptoinvestoren derzeit ist.
Auch Ethereum (ETH) musste erhebliche Verluste hinnehmen. Die Nummer zwei des Marktes verlor im Tagesverlauf über drei Prozent und fiel kurzzeitig unter die 2.000-Dollar-Marke.
Während die Aktienmärkte in Asien neue Rekorde verzeichnen, zeigt sich der Kryptomarkt erneut schwach. Bitcoin (BTC) verlor heute Morgen 3,2 Prozent und fiel kurzfristig auf 66.600 US-Dollar. Auch Ethereum (ETH) erlitt Verluste und sank um mehr als 3,4 Prozent.
Der MSCI Asia Pacific Index stieg hingegen um anderthalb Prozent auf den höchsten Stand aller Zeiten. Auch die Märkte in Schwellenländern schnitten gut ab und erreichten neue Höchststände. Unterdessen schwächte sich der US-Dollar leicht ab.
Normalerweise sorgt eine solche Kombination von Faktoren für Optimismus bei Kryptoanlegern. Sinkende Zinserwartungen und ein schwächerer Dollar machen risikoreiche Anlagen attraktiver. Dennoch bleibt eine Reaktion auf dem Kryptomarkt aus. Die Handelsvolumina bleiben niedrig und viele Anleger scheinen abzuwarten.
Analyst Laurens Fraussen vom Marktforschungsunternehmen Kaiko betont, dass die Marktstruktur fragil wirkt. Der jüngste Rückgang in Richtung 60.000 US-Dollar ging nicht mit einer deutlichen Zunahme des Handelsvolumens einher. Das ist bemerkenswert. Bei starken Korrekturen sieht man normalerweise Panikverkäufe oder starke Kaufinteressen. Doch diesmal blieb es relativ still.
Das deutet auf dünne Orderbücher und einen Mangel an überzeugten Käufern auf entscheidenden Preisniveaus hin. In einer solchen Umgebung kann bereits begrenzter Verkaufsdruck ausreichen, um den Bitcoin-Kurs weiter nach unten zu drücken. Die Marktbewegungen bleiben daher anfällig für starke Schwankungen.
Obwohl große Bitcoin-Investoren laut Marktdaten wieder vorsichtig einsteigen, fehlt es noch an der breiten Beteiligung kleinerer Anleger und Fonds. Ohne diese Unterstützung bleibt eine nachhaltige Erholung unsicher. Die Frage ist, ob die Zone um 60.000 US-Dollar hält oder ob der Markt sich zunächst tiefer korrigieren muss, bevor das Vertrauen zurückkehrt.
Die US-Kryptofonds haben gestern erhebliches Kapital angezogen, da Hoffnungen auf ein Friedensabkommen zwischen Iran und den USA bestehen.
Der Bitcoin-Kurs ist gefallen. Auch wenn die Charts noch keinen Grund zur Panik bieten, häufen sich einige negative Signale.
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