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Der Bitcoin-Kurs fiel gestern plötzlich um mehrere tausend Dollar und lag kurzzeitig unter 64.000 Dollar.
Dieser Rückgang schien das Ergebnis eines erneuten Konflikts im Nahen Osten und Bedenken über die chinesische Wirtschaft zu sein. Einige Analysten sind jedoch der Meinung, dass Bitcoin damit den Boden erreicht hat.
Der Kurs liegt jedenfalls derzeit wieder knapp über 64.000 Dollar.
Daan Crypto Trades, ein populärer Analyst auf Twitter, weist auf den „gesunden“ Zustand der Finanzierungsraten als wichtige Grundlage für eine weitere Aufwärtsbewegung des Bitcoin-Kurses hin.
Die Finanzierungsraten sind die Preise, die Händler für Bitcoin-Futures zahlen, mit denen Menschen sozusagen mit geliehenem Geld auf Kursanstiege oder -rückgänge von Bitcoin wetten können.
Wenn die Finanzierungsraten hoch sind, ist es relativ teuer, Futures zu kaufen, was normalerweise der Fall ist, wenn der Markt extrem bullish ist. Diese Extreme sind nun verschwunden, und es ist wieder relativ günstig, Futures auf Bitcoin zu erwerben.
Dies bildet laut Daan Crypto Trades eine solide Grundlage für neue Kursanstiege von Bitcoin.
Neue Sorgen um die chinesische Wirtschaft scheinen ebenfalls eine Erklärung für die Kursrückgänge zu sein, die wir gestern gesehen haben. Ein neuer Bericht von S&P Global Ratings zeigt, dass potenziell viele chinesische Unternehmensdarlehen in der Gefahrenzone liegen.
Das ist eine Folge der hohen Finanzierungskosten, während die chinesische Wirtschaft derzeit auch mit einigen Problemen konfrontiert ist. Insgesamt laufen in diesem Jahr Schulden in Höhe von 1,1 Billionen Dollar in China aus, die Unternehmen jetzt zu höheren Zinsen refinanzieren müssen.
Analysten befürchten nun, dass die Probleme in China dazu führen könnten, dass Liquidität aus dem Markt abgezogen wird, wodurch letztendlich auch weniger Geld für Bitcoin und andere Investitionen verfügbar ist.
Rick Rieder von BlackRock betont, dass wir uns vorerst keine Sorgen über langfristige Inflation aufgrund des Iran-Kriegs machen müssen.
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