Bitcoin (BTC) könnte morgen einen Rekord für die längste Verlustserie aller Zeiten einstellen. Das letzte Mal, als dies geschah, folgte ein enormer Kursanstieg. Ist das erneut möglich?

Möglicherweise sechs rote Monate in Folge

Bitcoin hat bereits fünf Monate in Folge im Minus abgeschlossen. Im Oktober sind den Bullen die Lichter ausgegangen und die größte Kryptowährung hat mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren.

Anfang Februar wurde das Tief von etwa 60.000 Dollar erreicht, aber auch in diesem Monat blieb ein Verlust von 14,94 Prozent. Im aktuellen Monat verzeichnete Bitcoin zunächst schöne Gewinne, doch in den letzten zwei Wochen wurden diese vollständig verspielt.

Mit einem aktuellen Bitcoin Kurs von 67.500 Dollar steht er nur 0,31 Prozent über dem Eröffnungskurs dieses Monats. Es bleibt also spannend, welche Farbe in die Bücher eingetragen wird.

Bitcoin ist erst einmal zuvor sechs Monate in Folge gefallen, und zwar von August 2018 bis Januar 2019. Wer die Geduld hatte, investiert zu bleiben, wurde danach mit fünf profitablen Monaten in Folge belohnt. Der Kurs stieg um mehr als 300 Prozent und näherte sich seinem Allzeithoch.

Kann Bitcoin erneut stark steigen?

Die beeindruckende Rally damals bietet natürlich keine Garantie, dass wir Ähnliches erneut erleben werden. Bitcoin neigt dazu, viele Parallelen zur Vergangenheit zu zeigen, was jedoch auch der Grund ist, warum wir noch nicht zu optimistisch sein sollten.

Jeder Bärenmarkt hat bisher etwa ein Jahr gedauert, wie die folgende Grafik zeigt.

Die monatliche (logarithmische) Grafik von Bitcoin. – Quelle: TradingView

Da Bitcoin Anfang Oktober seinen Höchststand von knapp über 126.000 Dollar erreichte, wäre es logisch, mit einem Tiefpunkt zum Jahresende zu rechnen.

Nicht alle erwarten, dass es so lange dauert. Analyst Titan of Crypto sieht ein Ichimoku Death Cross auf dem Monatschart voraus. Bei diesem Signal sinkt ein kurzfristiger Durchschnitt unter einen langfristigen, ein Zeichen für anhaltende Schwäche.

In vorherigen Zyklen erreichte Bitcoin immer drei bis vier Monate später seinen Tiefpunkt. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte das Leid bis Ende des Sommers gelitten sein.

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