Man muss kein erfahrener Analyst sein, um zu erkennen, dass es Bitcoin (BTC) derzeit nicht gut geht. Die größte Kryptowährung liegt weit unter ihrem Höchststand und schneidet deutlich schlechter ab als zum Beispiel der Aktienmarkt.

Laut Daten von CryptoQuant ist der sogenannte Gewinnzyklus von Bitcoin nun zum ersten Mal seit Oktober 2023 negativ geworden. Investoren verbuchen insgesamt wieder Verluste, was wenig Perspektive bietet.

Bitcoin-Anleger verzeichnen Verluste

Der sogenannte Nettogewinn/-verlust ist mittlerweile unter null. Das bedeutet, dass Investoren, wenn sie ihre Bitcoins bewegen oder verkaufen, im Durchschnitt Verluste realisieren anstatt Gewinne.

„Dies ist das erste Mal seit Oktober 2023, dass Inhaber innerhalb von 30 Tagen netto Verluste verbuchen“, schreiben Analysten von CryptoQuant in einem neuen Bericht.

Laut Gründer Ki Young Ju ziehen sich vor allem die kurzfristigen Anleger zurück.

„Bitcoin-Touristen begrenzen ihre Verluste“, schrieb er am Donnerstag auf X. Mit „Touristen“ meint er Spekulanten, die nur kurze Zeit am Markt sind und nun ihre Verluste begrenzen.

Insgesamt sind in diesem Zeitraum etwa 69.000 BTC an realisierten Verlusten angesammelt worden. Bei der aktuellen Bitcoin-Kurs entspricht das Verlusten von etwa 6,18 Milliarden Dollar.

Befinden wir uns in einem Bärenmarkt?

Der Umschwung steht im starken Kontrast zu früheren Phasen dieses Zyklus. Während des Preishochs im März 2024 wurden noch Gewinne von über 1,2 Millionen BTC realisiert.

Sogar im Oktober 2025, als Bitcoin seinen Allzeithoch von über 126.000 Dollar erreichte, war diese Zahl mit 331.000 BTC bereits deutlich niedriger.

Laut CryptoQuant weist das aktuelle Muster auffällige Ähnlichkeiten mit März 2022 auf, einem Zeitpunkt, an dem der Bärenmarkt bereits in vollem Gange war. Abnehmende realisierte Gewinne deuten laut dem Forschungsunternehmen auf einen Verlust an Stärke beim Bitcoin-Kurs hin.

Dennoch ist nicht jeder überzeugt, dass dies der Beginn einer langen Abwärtsphase ist. Sean Dawson, Forschungsleiter bei der Optionsplattform Derive, sieht vor allem eine veränderte Marktstruktur.

„Ich denke nicht, dass diese beiden Dinge zusammenhängen“, sagt er. Laut Dawson führen größere und professionellere Akteure zu weniger Volatilität, wodurch Gewinn- und Verlustzahlen abgeflacht werden.

Seiner Meinung nach sollte der Fokus vor allem auf der Makroökonomie und der Politik liegen. Der jüngste Rückgang unter 90.000 Dollar wurde unter anderem durch Unruhen am japanischen Anleihemarkt und eine Liquidationswelle verursacht, nachdem Donald Trump plötzlich seine Strategie zu Grönland und den damit verbundenen Einfuhrzöllen änderte.

Dawson erwartet, dass vor allem die Zinspolitik der Federal Reserve (der Zentralbank der Vereinigten Staaten), die US-Schuldenposition und die Außenpolitik den Ton angeben werden.

Mit einem bevorstehenden Wechsel an der Spitze der Fed und einer Trump-Regierung, die „die Wirtschaft auf Hochtouren laufen lassen“ will, könnte das Bitcoin durchaus Rückenwind verleihen.

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