Gestern wurde der Kryptomarkt durch einen historischen Crash erschüttert. Die traditionellen Märkte zogen Bitcoin (BTC) und Altcoins stark nach unten, da die Angst vor einer bevorstehenden Rezession in den Vereinigten Staaten wuchs. Nach einem Rückgang von mehr als 16% fiel Bitcoin gestern zum ersten Mal seit Monaten unter die Marke von $50.000.

Alles in allem herrscht große Angst und Panik auf dem Kryptomarkt. Der bekannte Fear & Greed Index zeigt nicht umsonst wieder „extreme Angst“ an.

Auch die amerikanischen Bitcoin Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) hatten gestern einen schweren Tag mit einer Kapitalflucht im Wert von satten $168 Millionen.

Bitcoin-Stimmung sinkt

Der Bitcoin-Kurs hat gestern alles getan, um Investoren aus dem Markt zu vertreiben, mit einem Rückgang von $59.000 auf ein absolutes Tief von $49.500.

Der dramatische Kursverfall von Bitcoin gestern hat logischerweise einen harten Schlag auf den Fear & Greed Index ausgeübt. Der Sentimentindikator fiel von einem Wert von 26, was in der „Angst“-Zone lag, auf den aktuellen Punkt von 17. Dies bedeutet, dass sich der Index nun tief im „extreme Angst“-Territorium befindet.

Letzte Woche suchte Bitcoin bereits die ganze Woche über immer niedrigere Preise auf. Letzten Montag flirtete der Kurs noch mit der magischen Grenze von $70.000 und der Fear & Greed Index lag bei einem Wert von 67 (Gier).

Dies markiert einen der größten wöchentlichen Rückgänge des Index in den letzten Jahren. Es beweist einmal mehr, wie schnell sich die Stimmung auf dem volatilen Kryptomarkt ändern kann.

Mittlerweile ist der Bitcoin-Kurs bereits um fast 13% gegenüber dem gestrigen Tief auf $55.800 gestiegen. Dies wird dem Fear & Greed Index zweifellos einen Schub geben, aber die Angst dominiert weiterhin den Kryptomarkt.

Bitcoin-ETFs entkommen dem Blutbad nicht

Obwohl Bitcoin gestern beim Öffnen der amerikanischen Börsen bereits eine gewisse Erholung zeigte und um die $52.000 gehandelt wurde, haben die im Januar eingeführten Bitcoin-ETFs einen erheblichen Kapitalabfluss erlebt.

Daten von Farside Investors zeigen, dass die Fonds insgesamt $168,5 Millionen verloren haben.

Der Fonds von Grayscale (GBTC) und der gemeinsame Fonds von ARK Invest und 21Shares (ARKB) waren die größten Verlierer mit Abflüssen von $69,1 Millionen bzw. $69 Millionen. Auch Fidelitys FBTC-Fonds verzeichnete rote Zahlen mit einem Abfluss von $58 Millionen.

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