Changpeng „CZ“ Zhao, der Gründer der Kryptowährungsbörse Binance, steht möglicherweise vor einer Gefängnisstrafe von 36 Monaten wegen Verstößen gegen die Anti-Geldwäsche-Gesetzgebung in den Vereinigten Staaten, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die am 23. April eingereicht wurden. Die US-Staatsanwaltschaft hat diese Strafe als Teil des Strafverfahrens gegen ihn vorgeschlagen.

Schuldeingeständnis bezüglich Verstoßes gegen US-Geldwäscheregeln

Laut der Einreichung beim US-Bezirksgericht für den westlichen Distrikt von Washington ist die vorgeschlagene Strafe, einschließlich einer Geldstrafe von 50 Millionen Dollar, darauf ausgelegt, „die Ziele des Urteils zu erreichen, ohne übermäßig zu sein“. Das Gericht wird am 30. April ein Urteil in der Sache fällen.

Zhao, der im November 2023 als CEO von Binance zurücktrat, hatte zuvor zugegeben, gegen die US-Geldwäschevorschriften verstoßen zu haben. Neben der möglichen Gefängnisstrafe hat er eine persönliche Geldstrafe von 50 Millionen Dollar akzeptiert. Trotz der schweren Strafmaßnahmen bleibt Binance in den USA operativ nach einer Einigung über 4,3 Milliarden Dollar mit der US-Regierung.

Neben seinen rechtlichen Problemen bleibt Zhao in der Kryptowelt aktiv. Kürzlich kündigte er ein neues Bildungsprojekt namens Giggle Academy an, das sich darauf konzentriert, sehr jungen Kindern Blockchain-Technologien zu vermitteln, ohne neue Token auszugeben. Das Logo dieses Projekts, das am 24. April präsentiert wurde, ist darauf ausgelegt, Jugend und Positivität auszustrahlen und ehrt gleichzeitig das „Binance-Erbe“, so Zhao.

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