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ASML ist heute der große Gewinner auf dem europäischen Aktienmarkt. Die Aktie des Veldhovener Chipmaschinenherstellers hat einen Sprung von fast 7 Prozent gemacht, das ist seit dem 2. Januar nicht mehr vorgekommen.

Der Treiber hinter dem Sprung: Die Investmentbank UBS hat das Kursziel deutlich angehoben und ASML erneut zur Top-Wahl im europäischen Halbleitersektor gekürt.

UBS hebt Kursziel um 300 Euro an

UBS erhöht das Kursziel für ASML von 1.600 auf 1.900 Euro und bekräftigt die Kaufempfehlung. Die Schweizer Bank hebt gleichzeitig ihre Gewinnerwartungen deutlich an: Für 2027 rechnet UBS mit einem Gewinn pro Aktie von 48,42 Euro, für 2028 mit 59,73 Euro. Damit liegt die Bank 15 bis 20 Prozent über der Marktkonsens.

Beim Börsenschluss gestern stand die Aktie noch bei einem Preis von 1.249 Euro, mittlerweile wird sie für 1.331 Euro gehandelt. Das letzte Woche erreichte Rekordhoch von 1.371 Euro rückt somit wieder näher.

De dagelijkse grafiek van ASML
Der Tageschart von ASML. – Quelle: TradingView

Im Bericht von Analyst Francois-Xavier Bouvignies wird ASML als Sektorfavorit eingestuft. Der Grund: Laut UBS bietet die Aktie „das attraktivste Risiko-Ertrags-Verhältnis in der Branche“.

ASML liegt in diesem Jahr zwar vor dem AEX, doch international ist das Bild weniger rosig. Der AEX ist der Index der 25 größten börsennotierten Unternehmen in den Niederlanden, mit ASML als einem der Schwergewichte.

Dieser Index hat seit dem 1. Januar fast 9 Prozent gewonnen, während das Chip-Papier über 45 Prozent zulegte. Konkurrenten wie Applied Materials, KLA und Lam Research gewannen jedoch zwischen 48 und 70 Prozent.

Gerade dieses Rückstand macht die Aktie nun interessant, findet UBS. ASML wird auf Basis des erwarteten Gewinns nur noch mit einem Aufschlag von 6 Prozent gegenüber amerikanischen Konkurrenten gehandelt. Der zehnjährige Durchschnitt liegt bei 84 Prozent.

Mit anderen Worten: Die Aktie ist im Verhältnis günstiger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

3 Gründe für Optimismus

UBS nennt drei Argumente:

  1. Die Befürchtung, dass ASML zu einem Engpass für die weltweite Chipproduktion wird, ist übertrieben. Die Bank erwartet, dass der Hersteller im Jahr 2027 ein Wachstum von mehr als 50 Prozent bei fortschrittlichen Wafern unterstützen kann, weit über der erwarteten Nachfrage von 25 bis 30 Prozent.
  2. Der Speichermarkt ist ein unterschätztes Ass. ASML wird künftig 30 bis 35 Prozent seines Umsatzes mit Speicherchips erzielen, gegenüber 25 bis 30 Prozent bei US-Konkurrenten. Zwischen 2020 und 2025 wuchs ASMLs Speicherumsatz durchschnittlich um 23 Prozent pro Jahr, bei den Konkurrenten waren es etwa 6 Prozent.
  3. Die Business Case für High NA EUV bleibt bestehen. Das ist ASMLs neueste Generation von Chipmaschinen, die mit extrem ultraviolettem Licht immer kleinere Details auf Chips zeichnen können. Trotz Verzögerungen beim Großkunden TSMC hält UBS an der Einführung innerhalb von zwei bis drei Jahren fest.

Laut UBS wird der Chipmarkt zunehmend enger, was den Investitionszyklus bis 2028 andauern lässt. „Wir erwarten nicht, dass ASML der Faktor wird, der das Wachstum der Chipproduktion in den nächsten 12 bis 18 Monaten bremst“, schreiben die Analysten. IEX

Die nächste Hürde für Anleger steht bereits im Kalender: ASML wird am 22. Juli die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlichen. Und auch heute Abend wird es spannend, wenn der amerikanische Chiphersteller Nvidia seine Zahlen bekannt gibt.

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