US-Staatsanwälte haben einen Bundesrichter gebeten, den Antrag von Sam Bankman-Fried (SBF) auf ein neues Strafverfahren abzulehnen. Ihrer Ansicht nach erfüllt der ehemalige CEO der Kryptobörse FTX nicht die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Überprüfung.

Das berichtet Bloomberg auf Basis von Gerichtsdokumenten. Die Staatsanwälte argumentieren, dass die rechtlichen Einwände von Bankman-Fried nicht ausreichend sind, um seine Sache erneut verhandeln zu lassen.

Staatsanwälte: Zeugen waren bereits bekannt

Bankman-Frieds Verteidigung argumentiert, dass die Aussagen der ehemaligen FTX-Direktoren Ryan Salame und Daniel Chapsky die Position der Anklage schwächen könnten. Laut seinen Anwälten könnten deren Zeugenaussagen ein anderes Bild der finanziellen Lage von FTX kurz vor dem Bankrott zeichnen.

Die Staatsanwälte bestreiten dies. Beide Männer waren der Verteidigung bereits vor dem Prozess 2023 bekannt, und ihre Aussagen können daher nicht als neues Beweismaterial angesehen werden. Für ein neues Verfahren muss laut US-Recht neues Beweismaterial vorliegen, das während des ursprünglichen Prozesses nicht verfügbar war. Laut den Staatsanwälten erfüllt der Antrag diese Bedingung nicht.

Bankman-Fried zu 25 Jahren Haft verurteilt

Sam Bankman-Fried wurde im November 2023 von einer Jury in sieben Anklagepunkten für schuldig befunden, darunter Betrug und geheime Absprachen. Der Fall drehte sich um den Missbrauch von Kundengeldern in Milliardenhöhe bei FTX und dem Handelsunternehmen Alameda Research.

FTX meldete im November 2022 Insolvenz an, nachdem bekannt wurde, dass Kundengelder für riskante Investitionen genutzt wurden. Der Bankrott entwickelte sich zu einem der größten Skandale in der Geschichte des Kryptomarktes. Der Richter verurteilte Bankman-Fried zu einer Haftstrafe von 25 Jahren.

Berufung und Spekulationen über Begnadigung

Im Februar reichte Bankman-Fried offiziell einen Antrag auf Überprüfung ein. Richter Lewis Kaplan setzte den Staatsanwälten eine Frist bis zum 11. März zur Stellungnahme, hat jedoch noch keine Entscheidung getroffen. Zudem läuft eine Berufung beim US-Berufungsgericht für den zweiten Bezirk.

Es gab auch Spekulationen über eine mögliche präsidentielle Begnadigung, nachdem Bankman-Fried am 1. Februar in sozialen Medien positiv auf die Kryptopolitik von Präsident Donald Trump reagiert hatte. Diese Möglichkeit scheint jedoch unwahrscheinlich. Trump soll am 9. Januar erklärt haben, keine Absicht zu haben, eine Begnadigung zu erteilen. Damit bleiben die Berufung und der Überprüfungsantrag vorerst die einzigen Möglichkeiten für Bankman-Fried, seine Verurteilung anzufechten.

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