Etwa ein Viertel der Unternehmen im US-amerikanischen S&P 500 wird laut Elliot Chun von der Investmentbank Architect Partners im Jahr 2030 Bitcoin in der Bilanz führen. Schatzmeister dieser Firmen könnten laut Chun sogar ihren Job riskieren, wenn sie diese Gelegenheit verpassen.
Man muss mit Bitcoin experimentieren
Chun ist der Meinung, dass Kapitalverwalter großer Unternehmen sich zumindest mit Bitcoin auseinandersetzen sollten. Sie müssten die digitale Währung als langfristiges Reserveinstrument in Betracht ziehen.
„Wenn du es versucht hast und es hat funktioniert, bist du ein Genie. Wenn du es versucht hast und es hat nicht funktioniert, hast du es immerhin versucht. Aber wenn du es nicht einmal versucht hast und keinen triftigen Grund dafür hattest, könnte dein Job auf dem Spiel stehen“, so Chun über Bitcoin und Unternehmen.
Strategy (MSTR) ist der größte Unternehmenshalter unter den insgesamt 89 börsennotierten Firmen, die bereits Bitcoin besitzen, wie aus den Daten von BitcoinTreasuries hervorgeht.
Derzeit sind Tesla und Block die einzigen Unternehmen aus dem S&P 500, die Bitcoin in ihrer Bilanz führen. Das bedeutet, dass bis 2030 noch 123 der 500 Unternehmen dazukommen müssten, damit Chuns Prognose eintritt.

Positive Erwartungen gegenüber Bitcoin
In der Tech-Welt herrscht weiterhin Optimismus gegenüber Bitcoin.
Bekannte Persönlichkeiten wie Cathie Wood (CEO von ARK Invest), Mike Novogratz (CEO von Galaxy Digital), Brian Armstrong (CEO von Coinbase) und Jack Dorsey (Gründer von Twitter und CEO von Block) sehen Kursziele zwischen 500.000 und 1.000.000 US-Dollar für Bitcoin im Jahr 2030.
Die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy (inzwischen Strategy) hat sich bislang als erfolgreich erwiesen – zumindest für die Aktie. Seit der Ankündigung dieser Strategie ist der Aktienkurs um über 2.000 % gestiegen.
Im selben Zeitraum legte der Bitcoin-Kurs um 781,1 % zu, während der S&P 500 lediglich 64,8 % zulegte.
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