DTTM Operations, ein Unternehmen im Besitz von Donald Trump, hat Markenanmeldungen für das Wort „TRUMP“ in Verbindung mit einem Metaverse und NFT-Marktplatz eingereicht. Damit setzt Trump einen weiteren Schritt in der Welt der digitalen Vermögenswerte und Blockchain-Technologie.
Trumps virtuelle Welt und NFT-Marktplatz
„Hosting von Softwareplattformen für auf Virtual Reality basierende virtuelle Welten, in denen Nutzer digitale Waren und Kryptowährungen austauschen können, ausschließlich mit Bildern, Texten, Videos und Audiodateien, die vom 45. und 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika genehmigt und durch Non-Fungible Tokens (NFTs) verifiziert wurden.“
So lautet die offizielle Anmeldung, die am 24. Februar von DTTM Operations eingereicht wurde. Damit wird die Marke Trump offiziell mit der Entwicklung eines Metaverse verknüpft. In dieser digitalen Welt könnten Nutzer sowohl physische als auch virtuelle Waren kaufen, in einem Trump-Restaurant speisen und sich in simulierten Limousinen, Flugzeugen und Zügen fortbewegen. Darüber hinaus soll das Metaverse auch Programme zu sozialen Themen, aktuellen Ereignissen und Fundraising beinhalten. Auffällig ist, dass neben dem Metaverse auch ein NFT-Marktplatz geplant ist, bei dem nur Inhalte zugelassen werden, die von Trump selbst genehmigt wurden.
Laut Markenrechtsanwalt Josh Gerben wurde die Anmeldung auf der Grundlage einer „Absicht zur Nutzung“ eingereicht, was darauf hindeutet, dass es konkrete Pläne gibt, dieses Metaverse und den NFT-Marktplatz kommerziell zu starten.
Sinkendes Interesse an Metaverse und NFTs
Obwohl Trump große Pläne mit seiner digitalen Plattform zu haben scheint, ist das allgemeine Interesse am Metaverse und an NFTs in den letzten Jahren erheblich gesunken. Seit Mark Zuckerberg 2021 den Namen von Facebook in Meta änderte, hat das Metaverse nicht den erwarteten Durchbruch erzielt. Google Trends zeigt, dass die Suchanfragen nach dem Konzept seit Oktober 2021 stetig gesunken sind.
Auch der NFT-Markt befindet sich in einem rückläufigen Trend. Nach den Hochzeiten des Bullenmarktes in 2021-2022 sind die „Floorpreise“ vieler NFT-Kollektionen unter Druck geraten, was auf eine sinkende Nachfrage hinweist.
Trump und seine Krypto-Strategie
Dies ist natürlich nicht das erste Mal, dass Trump in die Welt der Krypto- und Blockchain-Technologie eintritt. So hat er beispielsweise bereits mehrere NFT-Kollektionen gestartet. Im Juli 2024 versprach er auf einer Bitcoin-Konferenz in Nashville, Amerika zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen und den Vorsitzenden der SEC, Gary Gensler, direkt bei seinem Amtsantritt zu entlassen. Drei Tage vor seiner Amtseinführung im Januar 2025 lancierte Trump sogar eine offizielle TRUMP-Memecoin. Auch First Lady Melania Trump folgte später mit ihrer eigenen Memecoin. Darüber hinaus gründeten seine Söhne Eric Trump und Donald Trump Jr. die Plattform World Liberty Financial, mit der sie eine Rolle in der DeFi-Welt spielen wollen.
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