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SpaceX feierte im Juni mit einem der größten Börsengänge dieses Jahrhunderts sein Börsendebüt. Nun gerät die SPCX-Aktie jedoch vor den ersten Quartalszahlen unter Druck. Der Kurs schloss am Mittwoch bei 135,27 Dollar und lag damit nahezu auf dem Ausgabepreis von 135 Dollar. Auch in den kommenden Monaten bleibt die weitere Kursentwicklung von erheblicher Unsicherheit geprägt.
Nach dem Börsengang wurden rund 95 Prozent aller SpaceX-Aktien einer Lock-up-Regelung unterworfen. Damit war nur ein kleiner Teil der Aktien frei handelbar, was die knappe Verfügbarkeit zusätzlich stützte und zur hohen Bewertung des Unternehmens beitrug.
Ab August ändert sich das. Im August und September werden jeweils rund 7 Prozent der ausstehenden Aktien für den Handel freigegeben. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal folgt eine größere Tranche. Der Anteil von Gründer Elon Musk, der 6,4 Milliarden Aktien umfasst, bleibt gesondert bis Juni 2027 gesperrt.
Die erste Freigabe fällt mit der Veröffentlichung der ersten Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen zusammen. Analysten rechnen damit, dass SpaceX die Zahlen in der ersten Augustwoche vorlegt. Zu diesem Zeitpunkt werden rund 20 Prozent der bislang gesperrten Aktien handelbar, sodass Insider die Möglichkeit erhalten, einen Teil ihrer Beteiligung zu verkaufen.
Neben der regulären Freigabe besteht die Möglichkeit, dass weitere 10 Prozent der Aktien vorzeitig handelbar werden. Das geschieht nur, wenn die Aktie in den zehn Handelstagen vor den Quartalszahlen an mindestens fünf Tagen über 175,50 Dollar schließt. Dieses Niveau liegt rund 30 Prozent über dem Ausgabepreis und scheint angesichts des aktuellen Kurses noch weit entfernt.

Trotz der jüngsten Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq-100 ist der Abwärtstrend bislang nicht gebrochen. Die Aktie notiert inzwischen deutlich unter ihrem Hoch von mehr als 220 Dollar.
Die anstehenden Quartalszahlen sind daher nicht nur wegen der finanziellen Entwicklung wichtig, sondern auch wegen der Reaktion der Insider. Ob sie ihre neu freigegebenen Aktien halten oder verkaufen, könnte Anlegern einen Hinweis darauf geben, wie groß das Vertrauen in die Perspektiven des Unternehmens ist.
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