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Ein großer Solana-Investor ist nach zwei Jahren Funkstille wieder aktiv geworden. Nach Angaben des Blockchain-Trackers Lookonchain kaufte der Whale zuletzt 47.535 SOL im Wert von rund 3,6 Millionen Dollar. Auffällig ist das, weil dieselbe Wallet 2023 mit einem früheren Solana-Trade mehr als 20 Millionen Dollar Gewinn erzielt hatte.
Der Markt blickt deshalb besonders genau auf diesen Kauf. Nicht, weil ein einzelner Whale über die Zukunft von Solana entscheidet, sondern weil dieser Anleger zuvor ein außergewöhnlich gutes Timing bewiesen hatte.
Die als GvHYQQ bezeichnete Wallet baute 2023 eine große Solana-Position auf. Zwischen August und Oktober jenes Jahres kaufte der Whale 291.790 SOL für insgesamt 6,82 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Einstiegspreis lag bei rund 23,37 Dollar je Token.
Danach legte Solana kräftig zu. Der Whale verkaufte anschließend 191.789 SOL für 24,62 Millionen Dollar, zu einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 128,36 Dollar. Damit realisierte er einen Gewinn von mehr als 20 Millionen Dollar.
Nach diesem erfolgreichen Trade blieb die Wallet mehr als zwei Jahre lang inaktiv. Bis jetzt.
Der neue Kauf erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Solana-Kurs deutlich niedriger notiert. SOL handelt bei rund 75 Dollar und liegt seit Jahresbeginn etwa 39 Prozent im Minus. Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate beträgt der Rückgang sogar rund 59 Prozent.
Vom Rekordhoch aus dem Januar 2025 ist Solana noch deutlich weiter entfernt. Genau das macht den Kauf interessant. Der Whale scheint erneut zu versuchen, einen starken Rücksetzer zu nutzen, ähnlich wie 2023.
Laut Arkham hält die Wallet weiterhin rund 100.000 SOL aus der ursprünglichen Position. Durch den neuen Kauf steigt der Bestand auf etwa 147.535 SOL, was einem Wert von rund 11,1 Millionen Dollar entspricht.
Dennoch ist das Bild rund um Solana nicht eindeutig positiv. Mehrere On-Chain-Signale haben sich in den vergangenen Wochen abgeschwächt. Die Nettoflüsse zu Börsen sind positiv geworden, was darauf hindeuten kann, dass mehr Token in Richtung Handelsplätze bewegt werden. Das gilt häufig als mögliches Verkaufssignal.
Auch das Volumen auf dezentralen Börsen liegt rund 80 Prozent unter dem Hoch vom April. Gleichzeitig scheint das institutionelle Interesse zuzunehmen. Die Zuflüsse in Solana-ETFs stiegen in der Woche bis zum 14. August auf 10,26 Millionen Dollar und lagen damit fast 70-mal so hoch wie eine Woche zuvor.
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