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US-Spot-ETFs auf Solana (SOL) haben ihre bislang stärkste Woche verzeichnet. Innerhalb von fünf Handelstagen flossen rund 188 Millionen Dollar in die Fonds.

Vor allem Bitwise zog viel frisches Kapital an. Gleichzeitig arbeitet Solana an einem technischen Upgrade, das Transaktionen künftig in Sekundenbruchteilen endgültig bestätigen soll.

Bitwise vereint den Großteil der ETF-Zuflüsse auf sich

Der BSOL-Fonds von Bitwise verbuchte in den fünf Handelstagen bis einschließlich 25. September rund 128 Millionen Dollar an frischem Kapital. Damit entfielen mehr als zwei Drittel der gesamten Zuflüsse auf Bitwise.

Auch andere Anbieter profitierten. GSOL von Grayscale zog rund 28 Millionen Dollar an, FSOL von Fidelity kam auf 18 Millionen Dollar. Morgan Stanley, VanEck, Franklin Templeton und 21Shares erhielten zusammen weitere rund 14 Millionen Dollar.

Besonders auffällig war der Freitag. An einem einzigen Handelstag flossen rund 87 Millionen Dollar in die US-Solana-ETFs. Das entsprach fast der Hälfte des Wochenvolumens und war der höchste Tageswert seit dem Start der Fonds.

BSOL steuerte am Freitag rund 56 Millionen Dollar bei. Grayscale folgte mit etwa 19 Millionen Dollar.

Ein Spot-ETF ermöglicht Anlegern über ein reguläres Wertpapierdepot ein Engagement in SOL, ohne den Coin selbst kaufen oder in einer Wallet verwahren zu müssen.

Bei den Zahlen handelt es sich um Nettozuflüsse. Gemeint ist also das Kapital, das nach Abzug von Abflüssen tatsächlich in den Fonds verbleibt. Das ist etwas anderes als das Handelsvolumen, das zeigt, wie viele ETF-Anteile Anleger untereinander handeln.

Solana-ETFs ziehen inzwischen 1,6 Milliarden Dollar an

Auch über einen längeren Zeitraum bleibt Bitwise der dominierende Anbieter.

Seit dem Start sind netto rund 1,6 Milliarden Dollar in die US-Solana-ETFs geflossen. Davon entfielen etwa 1,2 Milliarden Dollar auf BSOL, was rund 76 Prozent des Gesamtbetrags entspricht.

In der vergangenen Woche lag der Anteil von Bitwise mit rund 68 Prozent etwas niedriger. Die übrigen Anbieter zogen zusammen etwa 60 Millionen Dollar an, sodass sich das neue Kapital etwas breiter über den Markt verteilte.

Das Interesse an Solana steht zudem nicht für sich allein. US-Spot-ETFs auf Bitcoin (BTC) verzeichneten in derselben Woche Zuflüsse von rund 2,4 Milliarden Dollar. Bei Ethereum (ETH) waren es etwa 690 Millionen Dollar.

Dennoch bleibt der Solana-Kurs weit von seinem Rekord entfernt. Im asiatischen Handel am Montagmorgen notierte SOL bei rund 119 Dollar. Das liegt etwa 60 Prozent unter dem historischen Höchststand von knapp 293 Dollar.

Solana testet Upgrade für deutlich schnellere Bestätigungen

Neben dem wachsenden Interesse von ETF-Anlegern arbeitet Solana an einer wichtigen technischen Änderung.

Entwickler testen derzeit Alpenglow. Das Upgrade soll die Zeit bis zur endgültigen Bestätigung von Transaktionen deutlich verkürzen.

Derzeit dauert dieser Prozess den vorliegenden Angaben zufolge rund 12,8 Sekunden. Mit Alpenglow soll dieser Wert perspektivisch auf etwa 150 Millisekunden sinken, also auf 0,15 Sekunden.

Das Upgrade erreichte am Freitag die zweite öffentliche Testumgebung von Solana. Dort wird die Technologie weiter geprüft, bevor eine Einführung im eigentlichen Netzwerk möglich ist.

Ein endgültiger Starttermin steht noch nicht fest.

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