Der Kurs von Bitcoin (BTC) ist volatil, doch Anthony Scaramucci bleibt optimistisch. Der renommierte Investor und Gründer von SkyBridge Capital ist überzeugt, dass Bitcoin noch in diesem Jahr die Marke von 150.000 Dollar erreichen kann. Trotz des starken Rückgangs seit August sieht er vor allem Chancen.
„Typischer September-Einbruch“
Im Gespräch mit CNBC am 22. September betonte Scaramucci, dass der jüngste Kursrückgang – vom Höchststand im August bei 124.457 Dollar – kein Grund zur Panik sei. „Wir haben einen Rückgang von drei bis vier Prozent erlebt. Das ist einfach typische Volatilität,“ so Scaramucci.
Er bezeichnet den September historisch als schwachen Monat für Bitcoin. Nach seiner Meinung ist das aktuelle Kursverhalten vollkommen in Einklang mit den vorherigen Zyklen seit der Einführung von Bitcoin vor etwa fünfzehn Jahren.
Für Investoren hat er eine klare Botschaft: „November bis Dezember ist ein guter Zeitpunkt zum Einstieg.“
Kursziel von 150.000 Dollar bleibt bestehen
Scaramucci hält an seiner früheren Prognose fest, dass Bitcoin bis Jahresende die Grenze von 150.000 Dollar überschreiten wird. Laut ihm könnte dies „ziemlich schnell“ geschehen, trotz bearisher Stimmen, die mögliche Rückgänge unter 100.000 oder sogar 75.000 Dollar vorhersagen.
„Ich lasse mich nicht so leicht verunsichern,“ sagt er zu solchen Prognosen. „Die Nachfrage nach Bitcoin bleibt stark. Der Zustrom über ETFs und digitale Schatzkammern wächst enorm. Das verlängert den aktuellen Zyklus auf eine Weise, die wir in früheren Märkten noch nicht gesehen haben.“
AVAX, Ethereum und Solana sind die Zukunft der Tokenisierung
Neben Bitcoin setzt Scaramucci auch auf andere große Projekte. Er ist kürzlich zum Hauptberater bei AVAX One geworden, einer Organisation, die stark auf Avalanche (AVAX) setzt. Diese Blockchain wird mittlerweile von großen Akteuren wie BlackRock und Visa genutzt.
Auch Solana (SOL) und Ethereum (ETH) sieht er als Grundpfeiler der zukünftigen Tokenisierung. Scaramucci bezeichnet sie als „unverzichtbar für die nächste Generation digitaler Vermögenswerte.“
Trump und Krypto: Kein Verbot für seine Familie
Zuletzt wurde er gefragt, ob die Familie von Donald Trump von der Teilnahme am „Krypto-Goldrausch“ ausgeschlossen werden sollte. Scaramucci, bekannt für seine libertären Ansichten, antwortete entschieden: „Niemand sollte vom Geschäftemachen ausgeschlossen werden.“
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