Wenn du in den letzten Monaten die Nachrichten verfolgt hast, ist dir Polymarket sicherlich schon einmal begegnet. Polymarket ist ein Wettmarkt, auf dem es unter anderem möglich ist, auf das Ergebnis der US-Wahlen zu wetten.
Und das müsste doch enorm positiv für Polygon sein, oder?
Wie viel hat Polymarket für Polygon eingebracht?
Laut den Daten hat Polymarket im Jahr 2024 „nur“ 27.000 Dollar an Transaktionsgebühren für das Proof-of-Stake-System von Polygon eingebracht.

Das sind nicht die Zahlen, die wir erwartet hatten, da mittlerweile Milliarden Dollar auf die US-Wahlen auf der Plattform gesetzt wurden. Neben den US-Wahlen kann man auf Polymarket auch auf zahlreiche andere Ereignisse wetten, wie zum Beispiel den Ausgang bestimmter Fernsehserien.
Der Token von Polygon entwickelt sich daher auch nicht besonders gut. Seit Jahresbeginn ist Polygon um etwa 65 % gefallen. Damit kann es nicht mit den Erfolgen von Bitcoin mithalten, obwohl eine großartige Anwendung auf der Blockchain aufgebaut wurde.
Warum hat Polygon überhaupt einen Wert?
Das führt uns zu einer zentralen Frage innerhalb der Krypto-Industrie, die nicht nur für Polygon relevant ist.
Wenn man eine erfolgreiche Anwendung wie Polymarket aufbauen kann und davon als Token dann nicht profitiert, die Umsätze nicht steigen und sich das folglich auch nicht auf den Kurs auswirkt, warum sollte ein Polygon-Token überhaupt Dutzende oder Hunderte Milliarden Dollar an Wert repräsentieren?
Das Gleiche kann man über Ethereum sagen.
Angenommen, wir würden dort wirklich Anwendungen aufbauen, die eine Bewertung von Hunderten Milliarden Dollar rechtfertigen. Wie würden die Tokenhalter von Ethereum davon profitieren?
Vor allem jetzt, da immer mehr Entwicklungen auf sogenannten Layer-2-Blockchains stattfinden. Dies könnte eine kleinere Version eines großen Problems sein, das für viele Tokens in der Krypto-Welt gilt.
Haben die Bitcoin-Maximalisten also doch recht, und ist die Münze von Satoshi Nakamoto die einzige, die langfristig relevant ist?
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