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Ein bemerkenswerter Schritt an den US-Börsen rückt XRP erneut ins Rampenlicht. Die Chicago Board Options Exchange (Cboe) hat nämlich grünes Licht für einen brandneuen, auf die Kryptowährung basierenden Fonds gegeben. Das Besondere: Es handelt sich um einen Fonds, der Anlegern monatliche Erträge verspricht.
Die Cboe hat die Zulassung und Notierung eines neuen XRP-Fonds offiziell bestätigt. Es handelt sich um den Amplify XRP 3% Monthly Premium Income ETF. In einem Schreiben an die US Securities and Exchange Commission (SEC) teilte die Cboe mit, dass der Exchange-Traded Fund (ETF) gemäß der Exchange Act von 1934 zur Notierung zugelassen ist.
Der neue ETF von Amplify zielt darauf ab, mit XRP Einkommen zu generieren, ohne dass Anleger die digitale Münze direkt kaufen oder halten müssen. Anstatt lediglich dem XRP-Preis zu folgen, nutzt der Fonds eine Optionsstrategie, um monatlich eine feste Prämie von 3 Prozent auszuschütten.
Die Cboe ist eine der größten Börsenplattformen der Welt und konzentriert sich auf den Handel mit Optionen, Aktien, ETFs und anderen Finanzprodukten. Mit diesem Schritt erhält XRP erneut ein reguliertes Anlageprodukt auf dem US-Markt.
Den Anfang machte im September der Start des XRP-Fonds von Rex Shares und Osprey Funds, gelistet unter dem Ticker XRPR. Dank einer juristischen Lücke kam dieser ETF ungewöhnlich schnell an den Markt. Allerdings handelt es sich um ein Mischfonds, das sowohl Spot-Exposure als auch Futures-Positionen umfasst.
In der vergangenen Woche sahen wir jedoch den ersten XRP-ETF, auf den Anleger seit Monaten gewartet hatten. Canary Capital brachte am 13. November seinen Fonds mit voller Spot-Exposure an den Start – vergleichbar mit den beliebten Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) ETFs. Der Auftakt war ein großer Erfolg. Der ETF entwickelte sich zur erfolgreichsten Krypto-ETF-Lancierung des Jahres – mit einem Tagesvolumen von 58 Millionen US-Dollar und Zuflüssen von 245 Millionen US-Dollar am ersten Tag.
Doch dabei bleibt es nicht. XRP steht vor einer historischen Woche, in der vier große Vermögensverwalter ihre eigenen Spot-ETFs starten. Nach dem Erfolg des XRPC-ETF von Canary Capital werden unter anderem Fonds von Franklin Templeton, Bitwise und 21Shares erwartet. Das könnte zu neuen Kapitalzuflüssen, breiterer Akzeptanz und möglicherweise einem deutlichen Kursanstieg führen.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.