In einer aktuellen Entwicklung in der Gaming-Branche hat Richard McLaren, Mitbegründer von Polemos, ein bahnbrechendes Konzept vorgestellt: die Vermietung von In-Game-Items über die Blockchain. Diese Innovation ermöglicht es Spielern, schwierige Level zu meistern oder neue Spiele auszuprobieren, indem sie NFTs leihen. McLaren hofft, dass diese Funktion bald ein Standard in der Gaming-Welt wird, wobei Spieler ihre In-Game-Assets gegen eine Gebühr vermieten können.
Zugangsbarrieren für neue Spieler senken
In einem Interview enthüllte McLaren eine neue Zusammenarbeit zwischen Polemos und dem Fantasy-Kampfspiel Illuvium. Dieser Schritt würde laut ihm die Zugangsbarrieren für neue Spieler auf der Illuvium-Plattform erheblich senken. „Es bietet einen finanziell attraktiveren Einstiegspunkt für Spieler und erweitert die Gruppe potenzieller Gamer“, erklärt McLaren.
Eine Herausforderung bei Blockchain-Spielen ist die erforderliche hohe Kapitalinvestition für neue Spieler. Mit dem neuen Modell können Spieler ein NFT für eine kurze Zeit mieten, was es leichter macht, in die Welt der Blockchain-Gaming einzutauchen. „Dies wird nicht nur den Verkauf fördern, sondern auch die Attraktivität des Spiels erhöhen, da Spieler unkompliziert in das Spiel hineinschnuppern können“, fügt McLaren hinzu.
The Armory
Polemos führt „The Armory“, ein NFT-Leihprotokoll ohne Pfand, ein, das auf einem Pay-up-front-Modell basiert. Das bedeutet, dass Spieler kein Pfand hinterlegen müssen, um In-Game-Assets zu mieten. „Die Technologie garantiert, dass die Assets nicht beschädigt werden, wodurch wir pfandfreie Darlehen für ein breiteres Publikum anbieten können“, erklärt McLaren.
McLaren prognostiziert, dass der Markt für das Verleihen von Spiel-Assets auf 30% bis 40% der rund 2,3 Milliarden Dollar anwachsen könnte, die 2023 in NFT-Gaming investiert wurden. „Das Vermietungsmodell ist ein wesentlicher Teil der Marketingstrategie von Spielestudios. Es fördert die Spielerbindung und erweitert die Spielerbasis“, sagt er.
Dieses Modell bietet auch Chancen für erfahrene Spieler und Spielestudios mit großen Beständen an In-Game-Assets. Sie können Einnahmen aus ungenutzten Assets generieren. „Es bietet eine Möglichkeit für passives Einkommen und stärkt das Engagement im Spiel“, merkt McLaren an.
Weniger abhängig von Spielestudios
McLaren betont auch, dass die dezentralisierte öffentliche Infrastruktur von Polemos die Abhängigkeit von Spielestudios verringert. „Die Attraktivität des Spielerbesitzes hängt von der öffentlichen Infrastruktur ab. Dies unterstützt die Idee eines unabhängigen Drittanbieter-Leihmarktes“, erklärt er.
Abschließend kündigt McLaren an, dass Polemos gerade den strategischen Vorverkauf für ein natives Token abschließt, das voraussichtlich Mitte 2024 auf den Markt kommen wird. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der Evolution des Gamings und der Integration von Blockchain-Technologie in dieser dynamischen Branche.
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