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Bitcoin stellt keine Bedrohung für die dominante Stellung des US-Dollars dar, so David Solomon, CEO von Goldman Sachs. In einem Interview mit CNBC beim Weltwirtschaftsforum betonte er den Wert der Technologie hinter Bitcoin, bezeichnete die Währung selbst jedoch als „interessantes spekulatives Asset“. Gleichzeitig bleibt die Regulierung ein Hindernis für Banken, die mit Bitcoin arbeiten wollen.
Während des Weltwirtschaftsforums in Davos erklärte Solomon in einem Interview mit CNBC, dass Bitcoin keine Gefahr für die Position des US-Dollars darstellt. „Ich bin ein großer Befürworter des US-Dollars und glaube nicht, dass Bitcoin eine Bedrohung für ihn darstellt“, sagte er. Er betonte jedoch, dass Bitcoin als spekulatives Asset weiterhin interessant bleibt.
Obwohl Goldman Sachs aufgrund der Regulierung derzeit keine direkte Beteiligung an Bitcoin haben darf, untersucht die Bank aktiv die zugrunde liegende Technologie. Laut Solomon könnte die Blockchain-Technologie dazu beitragen, die Reibung im Finanzsystem zu verringern. „Das ist enorm wichtig“, sagte er. Die regulatorischen Einschränkungen bleiben jedoch ein Hindernis. „Aus regulatorischer Sicht dürfen wir nichts mit Bitcoin machen. Wenn sich die Welt verändert, können wir das erneut besprechen.“
Solomons Bemerkungen stimmen mit früheren Aussagen von Lee Bratcher, Vorsitzender des Texas Blockchain Council, überein. Bratcher erklärte, dass Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind, die Stellung des Dollars als globale Reservewährung stärken könnten. „Stablecoins bieten den Menschen auf der ganzen Welt Zugang zu Dollar. Das ist entscheidend, um die Dominanz des Dollars zu erhalten“, sagte Bratcher.
Der US-Dollar-Index (DXY) steht derzeit bei 108,310, ein Anstieg von 0,14% im letzten Monat. Gleichzeitig hat Bitcoin im selben Zeitraum 7,89% gewonnen, mit einem aktuellen Preis von 102.911 $, laut Daten von TradingView.

Goldman Sachs arbeitet inzwischen an einer Ausgründung ihrer Kryptowährungsplattform. Das neue Unternehmen wird sich auf die Entwicklung und den Handel von Finanzprodukten auf Blockchain-Netzwerken konzentrieren. Laut Mathew McDermott, Leiter der digitalen Vermögenswerte bei Goldman Sachs, könnte die Ausgründung innerhalb von 12 bis 18 Monaten abgeschlossen sein, abhängig von der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.
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