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Bitcoin (BTC) hat seit Oktober deutlich nachgegeben. Nach Einschätzung von VanEck befindet sich die Korrektur jedoch in ihrer Endphase. Der US-Vermögensverwalter sieht am Markt immer mehr Kapitulationssignale. Auch die zuletzt zähe Kursentwicklung wertet VanEck eher positiv.
Der Markt habe nach Einschätzung der Analysten eine Entwicklung durchlaufen, die einer „Kapitulation des Bitcoin-Kurses“ nahekomme, hieß es gestern in einem Beitrag.
Als Kapitulation gilt die Phase, in der die letzten Halter ihre Verluste realisieren und verkaufen – meist dann, wenn die Stimmung ihren Tiefpunkt erreicht hat.
Viele Anleger gehen davon aus, dass Bitcoin erst mit einem positiven Katalysator wieder in einen nachhaltigen Aufwärtstrend übergeht. Ein Bärenmarkt endet jedoch häufig schlicht deshalb, weil kaum noch Verkäufer übrig sind.
Ein Beispiel dafür war 2022 der Zusammenbruch der Kryptobörse FTX. Bitcoin fiel danach zwar noch etwas weiter, der Schaden blieb aber begrenzt, gemessen daran, dass eine der größten Kryptoplattformen der Welt kollabierte. Wer verkaufen wollte, war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Markt ausgestiegen.
„Wir nähern uns einer Akkumulationsphase oder befinden uns bereits darin“, schreiben Senior Investment Analyst Patrick Bush und Matthew Sigel, Leiter der Digital-Asset-Analyse bei VanEck. In einer solchen Phase nimmt langfristig orientiertes Kapital das Angebot der kapitulierenden Anleger auf.
Die vergangenen drei Bärenmärkte dauerten vom Hoch bis zum Tief im Schnitt 12,7 Monate. Die aktuelle Abwärtsbewegung läuft inzwischen seit gut zehn Monaten. Sollte sich die Geschichte wiederholen, dürfte es also nicht mehr lange dauern.
Die Analysten verfolgen in ihrem „Bitcoin Capitulation Check“ zwölf Signale. Acht davon sind derzeit aktiv, und alle zwölf fielen in den vergangenen drei Monaten mindestens einmal in ihre Kapitulationszone.
Ein Signal springt an, sobald der jüngste Wert im 15. Perzentil oder darunter im Vergleich zur eigenen Historie liegt. Vereinfacht gesagt: Der Wert ist ungewöhnlich niedrig, denn in 85 Prozent aller bisherigen Messungen lag er höher.
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