Die amerikanische Politik geht einen weiteren Schritt in Richtung klarer Regeln für Kryptowährungen. Der Agrarausschuss des Senats hat den Zeitplan für ein seit Monaten als entscheidend angesehenes Gesetzesvorhaben bekannt gegeben, das endlich feste Spielregeln schaffen soll, die der Markt seit Jahren erwartet.
CFTC und SEC übernehmen zentrale Aufgabe
Am 21. Januar veröffentlicht der Senatsausschuss den Text seines Gesetzes zur Krypto-Marktstruktur, gefolgt von einem sogenannten Markup am 27. Januar. Dann diskutieren die Senatoren den Entwurf, nehmen Änderungen vor und bereiten ihn für eine Abstimmung vor.
Der Ausschuss überwacht die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die zusammen mit der Securities and Exchange Commission (SEC) eine zentrale Rolle bei der Überwachung des US-Kryptomarktes spielen wird.
Laut dem Ausschussvorsitzenden John Boozman ist der Zeitplan bewusst gewählt, damit Senatoren und Marktteilnehmer genügend Zeit haben, den Gesetzesentwurf gründlich zu prüfen. Ziel ist es, einer Branche, die häufig in rechtlicher Unsicherheit steckt, Klarheit und Sicherheit zu bieten.
Boozman lobte auch die Zusammenarbeit mit Senator Cory Booker. Gemeinsam arbeiten sie an Regeln, die Verbraucher schützen und gleichzeitig Innovationen in den USA fördern sollen.
Klarheit für Krypto rückt näher
Wird der Entwurf im Ausschuss genehmigt, folgt die Behandlung im Senat. Danach muss auch das Repräsentantenhaus zustimmen, bevor das Gesetz zur Unterzeichnung an Präsident Donald Trump gehen kann. Dieser Prozess kann sich noch über Monate hinziehen.
Trotz der langen Prozedur herrscht Optimismus. Der Vorsitzende der SEC, Paul Atkins, äußerte kürzlich Zuversicht, dass Trump das Gesetz noch in diesem Jahr unterzeichnen wird.
Unterdessen arbeitet auch der Bankenausschuss des Senats an seiner Version des Gesetzes. Darin ist unter anderem ein Vorschlag enthalten, der Anbietern verbieten soll, passive Erträge auf Stablecoins zu gewähren. Dieses Thema sorgt sowohl bei Kryptounternehmen als auch bei traditionellen Banken für Diskussionen.
Trotz der Meinungsverschiedenheiten wächst das Gefühl, dass die USA näher denn je an klaren Kryptoregeln sind. Eine Verabschiedung des Gesetzes könnte endlich feste Spielregeln bieten.
Das würde Unternehmen und Investoren mehr Sicherheit bieten, Investitionen und Innovationen fördern und die Branche aus dem rechtlichen Graubereich herausholen.
Singapur setzt bei Stablecoins auf westliches Regulierungsmodell
Singapur will für Stablecoins vollständige Reserven vorschreiben und Zinsen verbieten. Auch ausländische Stablecoins könnten anerkannt werden.
FBI deckt Krypto-Netzwerk der Hamas auf und beschlagnahmt 560.000 Dollar
US-Behörden haben das Krypto-Netzwerk der Hamas offengelegt und dabei Kryptowährungen im Wert von mehr als 560.000 Dollar beschlagnahmt.
Kalshi verhängt lebenslange Sperre gegen US-Politiker
Kalshi bestraft zwei US-Politiker wegen Insiderhandels und schließt George Santos lebenslang aus.
Meist gelesen
Kryptoexperte erklärt, warum 1.000 XRP genügen könnten
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Analyst: XRP könnte die größte verpasste Chance unseres Lebens werden
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Nvidia erwartet Robotikmarkt von 50 Billionen Dollar: Fünf Aktien im Blick
Jensen Huang sieht rund um physische KI und humanoide Roboter einen riesigen Markt entstehen. Diese fünf Unternehmen könnten davon profitieren.
