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Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran nehmen weiter zu. Präsident Donald Trump erklärte, er erwäge einen „massiven Angriff“ auf Iran. Gleichzeitig wirft Teheran dem Vereinigten Königreich vor, an den amerikanischen Militäreinsätzen beteiligt zu sein. Damit droht sich der Konflikt weiter auszuweiten, während die Sorge vor einem größeren regionalen Krieg wächst.
In einem Interview mit Axios sagte Trump, er prüfe einen Angriff, der „größer wäre als alles, was wir bisher gesehen haben“. Iran habe aus seiner Sicht „noch nicht genug Schmerz erfahren“, die Vereinigten Staaten seien zu einem Schlag bereit.
Eine konkrete Frist für eine Entscheidung nannte Trump nicht. Er sagte jedoch, Israel könne sich „innerhalb von zwei Minuten“ einer Militäroperation anschließen, sollte Washington darum bitten. Zugleich warnte er, Israel müsse in diesem Fall mit Vergeltungsschlägen aus Iran rechnen.
Unterdessen griffen US-Streitkräfte in der dreizehnten Nacht in Folge iranische Ziele an. Trump bekräftigte zudem, Iran sei seiner Einschätzung nach zu Verhandlungen bereit, Teheran sei aber noch nicht zu einer Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten bereit.
Die Lage verschärfte sich weiter, nachdem die vom Iran unterstützten Huthi nach eigenen Angaben zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen hatten. Trump warnte auf Truth Social, die Vereinigten Staaten würden Iran für künftige Angriffe der Huthi verantwortlich machen.
Nach Ansicht des Präsidenten sind die Huthi ein verlängerter Arm Irans. Bei weiteren Angriffen müsse Iran daher ebenso wie die Huthi selbst mit „schweren militärischen Folgen“ rechnen.
Die Huthi hatten bereits Anfang der Woche ein maritimes Embargo gegen Saudi-Arabien angekündigt. Sie drohen, die Ölexporte über das Rote Meer und die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab zu blockieren.
Auch die iranische Revolutionsgarde teilte mit, sie habe einen US-Militärstützpunkt in Jordanien angegriffen. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio erklärte daraufhin, Iran werde für sein Vorgehen „einen sehr hohen Preis“ zahlen.
Neben den militärischen Spannungen nehmen auch die diplomatischen Konfrontationen zu. Iran wirft dem Vereinigten Königreich vor, sich hinter die Vereinigten Staaten und Israel zu stellen, nachdem London den Einsatz britischer Militärstützpunkte durch US-Truppen für Verteidigungsoperationen genehmigt hatte.
Nach Angaben des iranischen Außenministeriums werde jede Partei, die sich in irgendeiner Form an militärischen Aktionen gegen Iran beteilige, für die Folgen verantwortlich gemacht.
Ein iranischer Vertreter warnte zudem, auch andere europäische Staaten würden als „Aggressor“ betrachtet, wenn sie den Vereinigten Staaten Militärstützpunkte oder Territorium zur Verfügung stellten.
Die zunehmenden Spannungen halten den Ölmarkt weiter in Atem. Am Freitag gab der Ölpreis zwar leicht nach, auf Wochensicht steuert der Markt aber weiterhin auf ein Plus von rund zehn Prozent zu.
Brent-Öl blieb über der Marke von 99 Dollar je Barrel, während die US-Sorte WTI bei rund 91 Dollar je Barrel gehandelt wurde. Anleger achten vor allem auf mögliche Störungen der weltweiten Ölversorgung, falls der Konflikt weiter eskaliert.
Der US-Arbeitsmarkt hat deutlich mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Das setzt Bitcoin und Gold deutlich unter Druck. Was steckt dahinter?
Große Vermögensverwalter kaufen nach dem Kursrückgang wieder Gold. Amundi rechnet damit, dass der Goldpreis in diesem Jahr auf 5.000 Dollar steigen könnte.
Der Ölpreis steigt wegen der neuen Eskalation mit Iran um mehr als sieben Prozent und steuert auf das größte Wochenplus seit Juli zu.
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.