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Der Ölpreis ist erstmals seit zwei Monaten auf 100 Dollar je Barrel gestiegen. Auslöser ist ein erneuter Angriff der vom Iran unterstützten Huthi auf zwei saudi-arabische Öltanker im Roten Meer. Die Eskalation verstärkt die Sorgen vor Störungen der weltweiten Ölversorgung und setzt den Energiemarkt weiter unter Druck.
Die Huthi aus Jemen teilten mit, dass sie zwei saudi-arabische Öltanker im Roten Meer mit Raketen und Drohnen angegriffen hätten. Damit weitet sich der Konflikt im Nahen Osten weiter aus.
Das Rote Meer hat sich in den vergangenen Monaten zu einer wichtigen Ausweichroute für Ölexporte entwickelt, nachdem der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wegen der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Iran unter Druck geraten war. Neue Angriffe auf Schiffe erhöhen das Risiko weiterer Störungen der weltweiten Ölversorgung.
Als Reaktion darauf stieg Brent-Öl, die internationale Referenzsorte für Rohöl, auf 100 Dollar je Barrel. Das ist der höchste Stand seit zwei Monaten.

Anleger stellen sich auf einen langwierigen Konflikt ein, nachdem sowohl Washington als auch Teheran in den vergangenen Tagen die Aussicht auf Friedensgespräche heruntergespielt haben. Eine anhaltende Störung wichtiger Seewege könnte die Ölpreise weiter nach oben treiben und die Inflation weltweit erneut anfachen.
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