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Der Ölpreis ist erstmals seit zwei Monaten auf 100 Dollar je Barrel gestiegen. Auslöser ist ein erneuter Angriff der vom Iran unterstützten Huthi auf zwei saudi-arabische Öltanker im Roten Meer. Die Eskalation verstärkt die Sorgen vor Störungen der weltweiten Ölversorgung und setzt den Energiemarkt weiter unter Druck.
Die Huthi aus Jemen teilten mit, dass sie zwei saudi-arabische Öltanker im Roten Meer mit Raketen und Drohnen angegriffen hätten. Damit weitet sich der Konflikt im Nahen Osten weiter aus.
Das Rote Meer hat sich in den vergangenen Monaten zu einer wichtigen Ausweichroute für Ölexporte entwickelt, nachdem der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wegen der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Iran unter Druck geraten war. Neue Angriffe auf Schiffe erhöhen das Risiko weiterer Störungen der weltweiten Ölversorgung.
Als Reaktion darauf stieg Brent-Öl, die internationale Referenzsorte für Rohöl, auf 100 Dollar je Barrel. Das ist der höchste Stand seit zwei Monaten.

Anleger stellen sich auf einen langwierigen Konflikt ein, nachdem sowohl Washington als auch Teheran in den vergangenen Tagen die Aussicht auf Friedensgespräche heruntergespielt haben. Eine anhaltende Störung wichtiger Seewege könnte die Ölpreise weiter nach oben treiben und die Inflation weltweit erneut anfachen.
Fondsmanager halten Gold erstmals seit März 2023 wieder für unterbewertet. Beim letzten Mal legte der Preis anschließend fast um das Dreifache zu.
Huthi haben im Roten Meer zwei Öltanker angegriffen, der wichtigsten Ausweichroute zur Straße von Hormus. Brent stieg auf mehr als 96 Dollar je Barrel.
Bitcoin gab in der Nacht deutlich nach, nachdem der Ölpreis erneut gestiegen war. Auch die Zahlen von Google und Tesla könnten die Märkte belasten.
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.