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Solana (SOL) darf vorerst noch nicht an die US-Börse. Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat nämlich die Entscheidung über die Genehmigung von zwei Solana-ETFs verschoben. Der Finanzwächter verschafft sich damit etwas zusätzliche Zeit, um zu einem endgültigen Beschluss zu kommen, doch laut einem ETF-Experten rückt das grüne Licht nun tatsächlich in greifbare Nähe.
Es geht um die ETF-Anträge der Krypto-Vermögensverwalter Bitwise und 21Shares. In offiziellen Dokumenten teilte die SEC mit, mehr Zeit zu benötigen, um die eingereichten Vorschläge gründlich zu prüfen.
Es ist ein Dämpfer, aber die Nachricht kommt nicht unerwartet. Sowohl bei den Bitcoin- (BTC) als auch den Ethereum- (ETH) Fonds hat die Aufsichtsbehörde alle Aufschubfristen ausgeschöpft und die vollen 240 Tage genutzt, um ein endgültiges Urteil zu fällen.
Bitwise und 21Shares sind nicht die Einzigen, die einen Solana-ETF auf den Markt bringen wollen. Auch Grayscale, VanEck, Canary Capital, Franklin Templeton, Fidelity, Coinshares und Invesco haben Anträge laufen.
Ein Solana-ETF ist ein börsennotierter Investmentfonds, der direkt in Solana investiert. So folgt der Kurs der Fondsanteile genau dem Kurs von Solana und Anleger haben eine einfache und verlässliche Möglichkeit, ein Engagement in der Altcoin zu erhalten.
Vor einiger Zeit konntest du in den Solana-Nachrichten lesen, dass Bloomberg-ETF-Experten ihre Genehmigungschance von 90 Prozent auf 95 Prozent erhöht hatten. Für Litecoin und Ripple sehen sie übrigens ebenso wenige Hürden auf dem Weg.
Die große Frage ist dann natürlich, wann die SEC endlich umschwenkt. James Seyffart von Bloomberg äußerte gestern noch die Erwartung, dass die Solana-Fonds spätestens Mitte Oktober genehmigt werden.
Dann sind auch die letzten Fristen für die Anträge von Litecoin, Ripple, Dogecoin (DOGE) und Cardano (ADA) angesetzt. Für die letzten beiden Coins wird die Genehmigungschance auf 90 Prozent geschätzt.
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