Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen
und 15 XRP gratis sichern
Der Kryptomarkt kühlt nach einer kräftigen Rally ab, die am 19. August begann. Bitcoin (BTC) stieg binnen gut einer Woche von rund 64.000 Dollar auf mehr als 80.000 Dollar, fiel inzwischen aber wieder auf etwa 77.600 Dollar zurück.
Erster Verkaufsdruck zeigte sich bereits am Donnerstag. Am Freitag sorgte Fed-Vorsitzender Kevin Warsh in Jackson Hole dann für zusätzliche Unsicherheit. Er warnte, dass die Inflation in den USA noch nicht schnell genug zurückgehe, und ließ eine Zinserhöhung im September ausdrücklich offen.
Der Rückgang dürfte damit auf zwei zusammenfallende Entwicklungen zurückgehen. Nach einem Kursanstieg von rund 25 Prozent in kurzer Zeit nehmen Anleger Gewinne mit. Zugleich dämpft die Aussicht auf möglicherweise höhere US-Zinsen die Risikobereitschaft zusätzlich.
Um den aktuellen Rückgang einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die vergangenen zehn Tage. Am 19. August notierte der Bitcoin-Kurs noch bei rund 64.000 Dollar. Danach gewann die Bewegung rasch an Dynamik.
Innerhalb weniger Tage durchbrach BTC die Marken von 70.000 und 75.000 Dollar und stieg schließlich sogar über 80.000 Dollar. Gemessen am Niveau vom 19. August entsprach das einem Kursanstieg von rund 25 Prozent.
Nach einer derart schnellen Bewegung ist ein Rücksetzer nicht ungewöhnlich. Anleger, die zu niedrigeren Kursen eingestiegen sind, können sich entscheiden, einen Teil ihrer Gewinne zu sichern. Zugleich haben neue Käufer nach einer starken Rally oft weniger Eile, zu höheren Preisen einzusteigen.
Dieser Prozess schien bereits am Donnerstag einzusetzen. Bitcoin konnte sich nicht über 80.000 Dollar halten und gab anschließend nach. Der Rückgang hatte also schon begonnen, bevor Warsh am Freitag seine Rede in Jackson Hole hielt.
Warsh lieferte Anlegern anschließend kaum Gründe, wieder stärker ins Risiko zu gehen. Der Fed-Vorsitzende machte deutlich, dass der Kampf gegen die Inflation noch nicht gewonnen sei.
Nach Ansicht von Warsh muss die Notenbank überzeugt sein, dass sich die zugrunde liegende Inflation klar und schnell genug in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels bewegt.
„Wenn das nicht gelingt, bleibt für uns noch Arbeit“, sagte Warsh.
Zudem erklärte er, die aktuellen Finanzierungsbedingungen seien nicht restriktiv. Vereinfacht gesagt hält er die Geldpolitik noch nicht für straff genug, um die US-Wirtschaft ausreichend zu bremsen und die Inflation überzeugend zurückzuführen.
Anleger verstanden dies als Warnsignal, dass die Zinsen erneut steigen könnten. Vor der Rede wurde die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der Fed-Sitzung am 15. und 16. September auf rund 35 Prozent geschätzt. Nach der Rede stieg diese Wahrscheinlichkeit auf mehr als 50 Prozent.
Diese Aussicht ist für Bitcoin und andere riskante Anlagen in der Regel ungünstig. Höhere Zinsen machen unter anderem US-Staatsanleihen attraktiver und verteuern Kapital. Dadurch sinkt häufig die Bereitschaft der Anleger, Risiken einzugehen.
Der Rückgang auf rund 77.600 Dollar bedeutet vorerst, dass Bitcoin nur einen Teil des starken Anstiegs seit dem 19. August abgegeben hat. Der Kurs liegt weiterhin deutlich über dem Niveau, auf dem die Rally begonnen hatte.
Die entscheidende Frage ist nun, ob es bei einer normalen Abkühlung bleibt oder ob der Verkaufsdruck weiter zunimmt. Wichtig werden dabei die US-Inflationsdaten vom 11. September.
Fällt die Inflation stärker als erwartet, könnte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung wieder sinken. Das wäre tendenziell positiv für Bitcoin und andere Coins.
Bleibt die Inflation dagegen hartnäckig hoch, erhält Warsh zusätzliche Argumente, die Zinsen bei der September-Sitzung tatsächlich anzuheben. Analysten von Barclays und Société Générale sehen nach seiner Rede sogar Spielraum für eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte im September, möglicherweise gefolgt von einem zweiten Schritt im Dezember.
Vorerst wirkt es damit so, als konsolidiere der Kryptomarkt nach der außergewöhnlich starken Rally der vergangenen zehn Tage. Die Warnung aus Jackson Hole kam genau zu dem Zeitpunkt, als Anleger bereits begonnen hatten, Gewinne mitzunehmen.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Aus Bitcoin-ETFs sind innerhalb von drei Tagen 1,16 Milliarden Dollar abgeflossen. Bitwise sieht dennoch keinen Grund zur Panik unter Anlegern.
Die US-Wahlen verlaufen für den Kryptomarkt bislang wenig günstig. Trotzdem steigen die Kurse rasant. Das müssen Anleger jetzt wissen.
Der Bitcoin-Kurs steigt nach den US-Wahlen über 80.000 Dollar. Auch Aktien, Ethereum und XRP profitieren von der Erleichterung an den Märkten.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
ChatGPT rechnet für Ende 2026 mit einem XRP-Kurs von 1,45 Dollar. Welches Kurspotenzial gibt es und welche Kursmarken sind wichtig?
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.