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Gute Nachrichten für XRP: In den USA stehen neue börsengehandelte Fonds für die Kryptowährung von Ripple an. Der erste ging letzte Woche live, und nun sind mindestens zwei weitere auf dem Weg.
Der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale gab heute Nachmittag auf der Social-Media-Plattform X bekannt , dass der Grayscale XRP Trust ETF (Ticker GXRP) kommt. Er wird der zweite US-Spot-Exchange-Traded Fund für XRP. Dabei handelt es sich um einen börsengehandelten Fonds, der den XRP-Kurs abbildet.
Der GXRP-Fonds existiert bereits seit 2018, war jedoch die ganze Zeit ein privater Trust. Mit anderen Worten: Es ist ein geschlossenes Produkt, das ausschließlich akkreditierten Anlegern (etwa Profis oder vermögenden Privatpersonen) indirekte Beteiligung an XRP ermöglicht.
Im Januar reichte Grayscale bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einen Antrag ein, um den Fonds in einen Spot-ETF umzuwandeln. Das sind die Unterschiede:
Die ETF-Analysten von Bloomberg erwarten, dass der GXRP-Fonds am kommenden Montag (24. November) sein Debüt gibt, wie James Seyffart mitteilte.
Sie gehen zudem davon aus, dass Grayscale an diesem Tag das allererste Börsenfonds für Dogecoin (DOGE) auflegt. Und sie rechnen mit einem weiteren XRP-Fonds – vom großen Vermögensverwalter Franklin Templeton.
Am frühen Abend sagte Seyffart zudem, es sehe ganz danach aus, dass Bitwise morgen seinen XRP-ETF auflegt.
Der erste Spot-XRP-Fonds wurde am vergangenen Donnerstag von Canary Capital aufgelegt. Im September brachten REX Shares und Osprey Funds gemeinsam den allerersten Fonds für XRP auf den Markt, dieser hält jedoch auch abgeleitete Produkte wie Derivate.
Gestern wurde zudem bekannt, dass die Chicago Board Options Exchange (CBOE) grünes Licht für eine neue Art von XRP-Fonds gegeben hat. Es handelt sich um die Amplify XRP 3% Monthly Premium Income ETF. Anstatt einfach nur den Preis von XRP zu verfolgen, nutzt dieser Fonds eine Optionsstrategie, um monatlich eine feste Prämie von 3 Prozent auszuschütten.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.