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Das US-Handelshaus Jane Street, einer der größten Akteure an den Finanzmärkten weltweit, hat sein Bitcoin-Engagement (BTC) über börsengehandelte Fonds erneut deutlich ausgebaut. Und es ist nicht der einzige institutionelle Investor, der trotz anhaltender Schwäche am Kryptomarkt Kapital in die größte Kryptowährung gelenkt hat.
Jane Street hielt zum Ende des zweiten Quartals US-Spot-Bitcoin-ETFs im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar. Das geht aus dem jüngsten 13F-Bericht hervor, den das Unternehmen am 14. August bei der SEC einreichte. Damit ist Jane Street der größte institutionelle Halter von Bitcoin-ETFs weltweit.
Der größte Teil entfiel auf BlackRocks iShares Bitcoin Trust, besser bekannt als IBIT. Jane Street meldete eine Position in dem Fonds im Wert von rund 828 Millionen Dollar.
Daneben hielt das Handelshaus Beteiligungen an weiteren Bitcoin-ETFs. Dazu zählen unter anderem Fidelitys FBTC und Grayscales GBTC.
Die Angaben aus dem 13F-Bericht beziehen sich ausschließlich auf Wertpapiere, die Jane Street zum Ende des zweiten Quartals hielt. Direkt gehaltene Bitcoin des Unternehmens sind darin nicht enthalten.
Die neuen Zahlen zeigen eine deutliche Kehrtwende gegenüber dem ersten Quartal. Damals hatte Jane Street seine Position in IBIT noch um rund 71 Prozent reduziert.
Das Unternehmen hielt anschließend noch etwa 5,9 Millionen Anteile des Fonds. Diese waren zu diesem Zeitpunkt rund 225 Millionen Dollar wert.
Für Jane Street selbst folgte kurz darauf ein spürbarer finanzieller Rückschlag. Im Juli schloss das Handelshaus erstmals seit zehn Jahren einen Monat mit Verlust ab.
Jane Street war damit nicht allein. Im zweiten Quartal fiel der Bitcoin-Kurs um 14,2 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Bitcoin-Positionen institutioneller Anleger um 7,5 Prozent, von 498.389 BTC auf insgesamt 535.723 BTC.
Institutionelle Investoren scheinen den niedrigeren Bitcoin-Kurs genutzt zu haben, um ihre Positionen weiter auszubauen. Auffällig ist zugleich, dass die gesamten ETF-Bestände um 6,6 Prozent von 1.297.010 BTC auf 1.211.322 BTC gesunken sind.
Es ist das erste Mal in diesem Bärenmarkt, dass große Investoren ihr Bitcoin-Engagement über die US-Börse wieder ausbauen.

17 der 25 größten Halter von Bitcoin-ETFs haben ihre Positionen im vergangenen Quartal erhöht. Die großen US-Banken Wells Fargo und JPMorgan kauften Anteile im Gegenwert von mehr als 10.000 Bitcoin, auch der Staatsfonds von Abu Dhabi stockte erneut auf.
Nicht jeder institutionelle Investor kaufte im zweiten Quartal zu. Die Macquarie Group verringerte ihre Position in Bitcoin-ETFs um 62 Prozent und hielt danach noch BlackRocks IBIT im Wert von rund 55 Millionen Dollar.
Auch außerhalb von Bitcoin hat Jane Street sein Engagement in Krypto-ETFs ausgebaut. So hielt das Handelshaus mehr als 1,2 Millionen Anteile des XRP-Fonds von Bitwise.
Drei Monate zuvor waren es lediglich 20.605 Anteile gewesen. Zudem meldete Jane Street Positionen in XRP-Fonds unter anderem von Franklin Templeton, Grayscale, Canary Capital und 21Shares.
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