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Die Federal Reserve beendet ihre verschärfte Aufsicht über Kryptobanken. Damit endet das sogenannte „Novel Activities Supervision Program“, das seit 2023 Banken mit digitalen Vermögenswerten besonders streng im Blick hielt.
Der Schritt unterstreicht den Kurswechsel der US-Regierung, seit Donald Trump wieder Präsident ist.
Die US-Zentralbank teilt mit, dass die besondere Aufsicht über Krypto-Aktivitäten nicht länger nötig ist. In einer offiziellen Pressemitteilung erklärt die Federal Reserve, dass das Programm sein Ziel erreicht hat. Das gewonnene Wissen wird fortan in die reguläre Aufsicht integriert.
Das Programm begann im August 2023 und richtete sich an Banken, die sich mit Blockchain-Technologie, Stablecoins und anderen innovativen Finanzanwendungen befassten. Seitdem galt für diese Institute eine zusätzliche Kontrollebene.
Im April hob die Fed bereits eine frühere Richtlinie auf, die Banken davon abhielt, mit Kryptowährungen zu arbeiten. Nun hebt die Aufsichtsbehörde auch das gesamte Programm auf. Damit ist ein klarer Trend eingeleitet.
Die Beendigung der Aufsicht passt in eine breitere Deregulierung des US-Kryptosektors. Während unter Joe Biden eher von ‚Regulierung durch Durchsetzung‘ die Rede war, setzt die Trump-Regierung auf einen pragmatischen Ansatz. Auch Aufsichtsbehörden wie die SEC und die FDIC zeigen sich flexibler.
Die größte Politikänderung kam im Juli 2025 mit der Unterzeichnung des sogenannten Genius Act. Dieses Gesetz schafft erstmals einen landesweiten Rahmen für die Ausgabe von Stablecoins. Emittenten sind verpflichtet, ihre Token vollständig mit US-Dollar oder US-Staatsanleihen zu decken.
Befürwortern zufolge sorgt der Genius Act für Klarheit, mehr Verbraucherschutz und Raum für Innovation. Für Krypto-Investoren bedeutet dies eine weitere Normalisierung des Sektors in den Vereinigten Staaten.
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