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Coinbase baut sein Geschäft in Singapur weiter aus. Die US-Kryptobörse will die Zahl der Beschäftigten bis Ende 2026 von rund 150 auf 200 erhöhen. Der Schritt fällt in eine Phase, in der Singapur die Regulierung für Kryptounternehmen in den vergangenen Jahren deutlich verschärft hat.
Die Börse stellt unter anderem Softwareentwickler, Mitarbeiter im Kundendienst und Spezialisten für institutionelle Kunden ein. Damit stärkt Coinbase seine Position in einem der wichtigsten Kryptomärkte Asiens.
Coinbase will für sein Büro im One Raffles Quay rund 50 neue Mitarbeiter einstellen. Die neuen Stellen betreffen sowohl technische als auch kommerzielle Bereiche des Unternehmens. Gesucht werden unter anderem Softwareentwickler, Kundenbetreuer und Mitarbeiter, die Großkunden wie Banken und Vermögensverwalter betreuen.
Nach Ansicht von CEO Brian Armstrong bleibt Asien ein wichtiger Wachstumsmarkt für Coinbase. Die Geschäfte in Singapur führt Hassan Ahmed. Gegenüber The Business Times sagte er, Singapur entwickle sich weiter zu einem internationalen Zentrum für digitale Vermögenswerte. Ein Sprecher bestätigte Cointelegraph zudem, dass Coinbase seine Präsenz in dem Stadtstaat weiter ausbauen will.
Die Expansion folgt auf die Lizenz, die Coinbase im Oktober 2023 von der Monetary Authority of Singapore (MAS), der Zentralbank und Finanzaufsicht des Landes, erhalten hat.
Mit dieser Lizenz darf Coinbase Kryptodienste sowohl für Privatkunden als auch für institutionelle Kunden anbieten. Nach den jüngsten Daten verfügen derzeit 38 Unternehmen über eine vergleichbare Genehmigung.
Singapur gilt seit Jahren als einer der wichtigsten Standorte für Krypto- und Blockchain-Unternehmen. Zugleich hat die Regierung die Vorgaben in den vergangenen Jahren verschärft, um die Branche stärker zu regulieren.
2025 wurden die Lizenzbedingungen erneut strenger. Unternehmen, die die neuen Anforderungen nicht erfüllten oder keine Lizenz erhielten, mussten ihre Tätigkeit in Singapur einstellen.
Für Coinbase sind die strengeren Regeln offenbar kein Grund, sich aus dem Markt zurückzuziehen. Die Expansion zeigt, dass das Unternehmen weiter auf Länder mit klarer Regulierung setzt. Das schafft mehr Sicherheit für große Finanzinstitute, die im Bereich digitaler Vermögenswerte aktiv werden wollen.
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