Bitcoin erholt sich und handelt in Richtung 108.000 Dollar. Diese starke Kursbewegung macht Bitcoin vor dem Hintergrund eines sehr schwachen US-Dollars. Während des Konflikts zwischen Iran und Israel konnte sich der Dollar nicht als sicherer Hafen behaupten.
Fiatgeld verliert Status
Makroökonom Lyn Alden macht sich in der oben genannten Veröffentlichung Sorgen um den US-Dollar. Insbesondere weil es wenig Nachfrage nach dem Dollar gab, als die Welt eigentlich zu einer Flucht in die Sicherheit hätte beginnen sollen, während des Konflikts im Nahen Osten.
Normalerweise sieht man dann, dass Investoren zu Gold greifen, aber auch zu US-Staatsanleihen. Letzteres geschah diesmal nicht, was dazu führt, dass der Dollar weiter zu fallen scheint.
Real Vision-Analyst Jamie Coutts behauptet, dass Fiatgeld (von Regierungen ausgegeben) an Bedeutung verliert. Der US-Dollarindex (DXY), der den Dollar im Vergleich zu anderen Weltwährungen misst, handelt auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2022.
Kräftige Erholung von Bitcoin
Während der Dollar schwächelt und während des letzten Konflikts nicht ansteigen konnte, erlebte Bitcoin gerade eine Periode der Volatilität. Am Sonntag fiel der Bitcoin-Kurs noch unter 100.000 Dollar.
Seit Donald Trump einen Waffenstillstand organisierte, hat sich Bitcoin auf fast 108.000 Dollar erholt. Damit nähert sich die digitale Währung ihrem Allzeithoch, das bei 111.900 Dollar liegt.
Dass Bitcoin stark ist, zeigt sich in der oben genannten Grafik von Rekt Capital. Im letzten Monat durchbrach Bitcoin zwei Abwärtstrends. Das zeigt vor allem, wie viel Kaufdruck derzeit auf der digitalen Währung lastet.
Schwere Korrekturen gab es in den letzten Wochen nicht. Jetzt bleibt abzuwarten, ob Bitcoin zu neuen Allzeithochs vorstoßen kann. Dafür ist vielleicht etwas Klarheit über den Handelskrieg nötig, aber es muss auch ruhig bleiben im Nahen Osten.
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