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Der Aktienkurs von Fitell, einem australischen Fitnessunternehmen, das seit letztem Jahr an der Nasdaq gelistet ist, ist gestern erneut stark eingebrochen. Die Aktie verlor 21 Prozent, nachdem das Unternehmen bekannt gab, Millionen in Solana (SOL) investiert zu haben. Dies wirft die Frage auf, ob dieser Sprung in die Krypto-Welt dem Unternehmen eine Zukunft bietet oder es weiter in Schwierigkeiten stürzt.
Am vergangenen Dienstag berichtete das Unternehmen, dass es künftig einen großen Teil seiner Barreserven in Kryptowährungen anlegen wird und kaufte sofort Solana im Wert von 10 Millionen Dollar. Dafür hat es eine Wandelanleihe über 100 Millionen Dollar ausgegeben, ein Darlehen, das später in Aktien umgewandelt werden kann.
Von diesem Erlös sollen 70 Prozent direkt in den Kauf von Kryptowährungen fließen, zunächst also in Solana. Der Rest ist für On-Chain-Aktivitäten und Betriebskapital vorgesehen.
„Mit institutioneller Unterstützung wollen wir unsere Solana-Position weiter ausbauen und Einnahmen durch Staking generieren.“ „So wollen wir langfristig Wert für unsere Aktionäre schaffen“, erklärte CEO Sam Lu. Staking ist das Anlegen von Krypto-Vermögen, um das Netzwerk zu unterstützen und dafür eine Belohnung zu erhalten, in diesem Fall Solana.
Die Anleger reagierten nicht begeistert. Der Kurs fiel auf 6,65 Dollar, während die Aktie in diesem Jahr bereits um 95,69 Prozent an Wert verloren hat. Im Februar war der Preis bereits einmal eingebrochen, nachdem Analysten die Aktie als „überbewertet und unterperformend“ beschrieben hatten.

Fitell ist nicht das einzige Unternehmen, das sich in den letzten Wochen auf Krypto eingelassen hat. Helius Medical Technologies kaufte diese Woche Solana im Wert von 167 Millionen Dollar und erlebte einen Kurssturz von 34 Prozent. Auch CEA Industries (BNB), BitMine Immersion Technologies (Ethereum) und Strategy (Bitcoin) verzeichneten diese Woche erhebliche Verluste.
Unterdessen wächst die Zahl der Unternehmen, die Solana in ihre Schatzkammern aufnehmen, schnell. Laut Zahlen der Strategic SOL Reserve werden mittlerweile fast 3 Prozent der gesamten Solana-Versorgung von Unternehmen gehalten. Unternehmen wie Solmate, Helius und DeFi Development Corp investieren große Summen in die Währung.
Der Kurssturz von Fitell zeigt, dass der Schritt zu Solana nicht ohne Risiken ist. Für Aktionäre bleibt unklar, ob die Kombination aus Krypto-Käufen und Staking-Einnahmen dem Unternehmen langfristig einen Mehrwert bieten wird.
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