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Der Bitcoin-Kurs hat in den vergangenen Wochen deutlich nachgegeben. Auch Gold und Silber haben stark an Wert verloren. Während sich viele Anleger wegen der fallenden Kurse sorgen, sieht der bekannte US-Autor Robert Kiyosaki darin Kaufgelegenheiten. Die größere Gefahr für die US-Wirtschaft liegt aus seiner Sicht allerdings ganz woanders.

Kiyosaki kauft Bitcoin, Gold und Silber nach

Robert Kiyosaki, bekannt durch seinen Bestseller Rich Dad Poor Dad, hat erneut Bitcoin, Gold und Silber gekauft. Das teilte er gestern in einem Beitrag auf X mit.

Nach Einschätzung des Autors geraten viele Anleger bei fallenden Kursen in Panik. Er selbst nutzt solche Phasen dagegen, um seine Bestände aufzustocken.

Vorübergehende Kursverluste bereiten Kiyosaki wenig Sorgen. Die wachsende US-Staatsverschuldung und die Politik der Regierung hält er für weitaus größere Probleme.

Seit Jahren warnt der Autor vor den Folgen der zunehmenden Verschuldung. Seiner Ansicht nach verliert der US-Dollar immer weiter an Wert, wodurch die Kaufkraft der Sparer sinkt.

Deshalb bezeichnet er den Dollar sogar als „Scheingeld“. Bitcoin, Gold und Silber könnten aus seiner Sicht dagegen einen besseren Schutz vor wirtschaftlichen Problemen bieten.

Auch das US-Bildungssystem kritisiert er. Amerikaner lernen seiner Ansicht nach in der Schule kaum etwas über den Umgang mit Geld und die Risiken des bestehenden Finanzsystems.

Kiyosaki hat selbst 1,2 Milliarden Dollar Schulden

Obwohl Kiyosaki regelmäßig vor der wachsenden US-Staatsverschuldung warnt, setzt er selbst in großem Umfang auf Fremdkapital.

Der Autor hatte bereits erklärt, dass sich seine Schulden auf rund 1,2 Milliarden Dollar belaufen. Darin sieht er jedoch kein Problem. Seiner Ansicht nach lassen sich Kredite gezielt zum Vermögensaufbau nutzen.

Das Geld investiert er unter anderem in Immobilien. Steigen diese im Wert, kann er weitere Kredite aufnehmen und damit zusätzliche Investitionen finanzieren.

Dabei unterscheidet Kiyosaki zwischen Schulden, die Einnahmen ermöglichen, und solchen, die lediglich Kosten verursachen.

Die Summe von 1,2 Milliarden Dollar bedeutet allerdings nicht, dass er persönlich in dieser Höhe verschuldet ist. Ein großer Teil der Kredite entfällt auf Immobilienprojekte und Unternehmen, an denen er beteiligt ist.

Seine Strategie birgt allerdings Risiken. Sinken die Immobilienpreise oder bleiben die Einnahmen hinter den Erwartungen zurück, können hohe Schulden zu erheblichen finanziellen Schwierigkeiten führen. Kiyosaki warnt deshalb selbst davor, dass Privatanleger seine Vorgehensweise unbedacht übernehmen.

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