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Ripple investiert Milliarden in den Ausbau des XRP-Ökosystems, doch die digitale Währung kämpft weiterhin. Anleger fragen sich, warum sich dieser Erfolg nicht in einem steigenden XRP-Kurs niederschlägt. Was hält den Preis zurück?
Das Analyseplattform Santiment berichtet, dass ein Kursanstieg ausbleibt, weil die Stimmung um XRP extrem negativ ist. Das Niveau von Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) ist das höchste seit Oktober 2023. Dies deutet darauf hin, dass Anleger das Vertrauen verlieren, trotz früherer Anzeichen einer Erholung.
Der XRP-Kurs hat seit Monaten Schwierigkeiten. Innerhalb von zwei Monaten fiel die Währung um über 31 Prozent. Seit dem Höchststand von 3,65 Dollar im Juli ist XRP sogar um mehr als 43 Prozent im Wert gesunken.
Dieses Pessimismus ist bemerkenswert, da Ripple in den letzten Monaten bedeutende Fortschritte gemacht hat. So investiert das Unternehmen Milliarden in eine globale Infrastruktur für digitale Zahlungen. Unter dem Banner von Ripple Markets wurden unter anderem GTreasury (für 1 Milliarde Dollar) und die Krypto-Liquiditätsplattform Rail (für 200 Millionen Dollar) übernommen.
Ripple hat zudem kürzlich Ripple Prime eingeführt, eine Handelsplattform für Großanleger und Finanzinstitute. Das Unternehmen bietet damit eine zentrale Anlaufstelle für den Kauf, die Verwahrung und die Nutzung digitaler Vermögenswerte. Ripple Prime ist Teil eines umfassenderen Ökosystems mit Diensten für sichere Speicherung, Liquidität und Stablecoins.
Dennoch kann die negative Stimmung auch etwas Positives bedeuten. „Die Angst ist zurück auf dem Niveau von November 2021, als der Kurs anschließend innerhalb von drei Tagen um 22 Prozent stieg,“ so Santiment auf X. Historisch gesehen markiert eine extrem negative Stimmung oft das Ende eines Abwärtstrends, was auf einen nahen Tiefpunkt hindeuten könnte.
Es gibt jedoch auch Hoffnung. Im November wurde der erste US-amerikanische Spot XRP Exchange-Traded Fund (ETF) eingeführt. Seitdem flossen laut SoSoValue fast 888 Millionen Dollar in diese Fonds. Bemerkenswert ist, dass seitdem täglich Nettozuflüsse gemessen wurden.
Diese ETFs bieten institutionellen Anlegern einen unkomplizierten Zugang zu XRP, was langfristig zu einer höheren Nachfrage führen könnte. Bereits zuvor konnten ähnliche Fonds für Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) Milliarden anziehen.
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