Der XRP-Kurs steht erneut im Rampenlicht, nachdem der Krypto-Entwickler Vincent Van Code eine bemerkenswerte Aussage gemacht hat. Auf X erklärte er, XRP könne auf 5.000 Dollar pro Coin steigen – und das schon bald. Die Aussagen kommen bei XRP-Anhängern an, stoßen aber auch auf Kritik.
Van Code vergleicht XRP mit verpasster Bitcoin-Chance
In seinem Beitrag auf X zeichnete Van Code ein Szenario, in dem Anleger später bereuen, XRP links liegen gelassen zu haben. „Stell dir vor, du musst deinen Enkeln erklären, warum du kein XRP für 0,50 Dollar gekauft hast“, schrieb er. „Wer hätte gedacht, dass es so schnell auf 5.000 Dollar gehen würde?“
Der Ton war eindeutig augenzwinkernd, doch in der XRP-Community fand die Botschaft Anklang. Bei einem Kurs von rund 2,18 Dollar sehen viele Anhänger darin noch immer eine einmalige Chance. Erst recht, falls die Münze eines Tages tatsächlich Tausende Dollar wert sein sollte.
Der Vergleich mit Bitcoin (BTC) liegt nahe. 2010 war er noch 0,05 Dollar wert, inzwischen notiert er bei rund 100.000 Dollar. Die bekannte Geschichte des Mannes, der 10.000 BTC gegen zwei Pizzen tauschte, heute mehr als 1 Milliarde wert, wird erneut massenhaft als Beispiel verpasster Chancen geteilt.
Van Code beendete seinen Beitrag mit einer kurzen Warnung: „Sei nicht dieser Großvater.“ Eine klare Botschaft an alle, die noch zögern.
Realistisch oder reine Fantasie?
Trotzdem bleibt Kritik nicht aus. Analysten weisen darauf hin, dass ein XRP-Kurs von 5.000 Dollar einer Marktkapitalisierung von über 300 Billionen Dollar entspräche. Das ist mehr, als alle Unternehmen der Welt zusammen wert sind.
Selbst die optimistischsten Zukunftsszenarien bleiben weit darunter. Laut der Plattform Changelly könnte XRP bis 2050 vielleicht in Richtung 3.100 Dollar steigen. Auch das gilt bereits als sehr ambitioniert.
Die Reaktionen auf Van Codes Aussage zeigen jedoch, dass der Glaube an XRP nach wie vor ungebrochen ist. Selbst wenn der Kurs nie in die Nähe von 5.000 Dollar kommt, bleibt der Traum für viele Anleger lebendig.
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