Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Auf X kursierte ein Ausschnitt aus einer Sendung eines deutschen Finanzsenders. Auffällig war, dass nicht Aktien, sondern Ripples Kryptowährung XRP im Mittelpunkt stand. In der Sendung wurde ausführlich über die Leistungen der neuen börsennotierten Fonds (ETFs) in den USA gesprochen. Ein Analyst spricht von einem Wendepunkt.
Auf der Plattform X teilte der Analyst Xaif Crypto einen Beitrag, der einen Ausschnitt aus einer Sendung eines nationalen Finanzsenders in Deutschland enthielt. Bemerkenswert war, dass das Programm XRP ernsthafte Aufmerksamkeit schenkte. Es wurde speziell auf die starken Leistungen der amerikanischen Spot XRP Exchange-Traded Funds (ETFs) eingegangen.
Laut Xaif Crypto ist dies eine wichtige Entwicklung. “Dies ist kein lokales Phänomen mehr, sondern ein weltweiter narrativer Wandel. Große Finanzsender diskutieren XRP nun einer nach dem anderen,” so der Analyst.
Die amerikanischen XRP-Fonds entwickeln sich stark. Seit die erste Spot-ETF von Canary Capital Mitte November eingeführt wurde, werden täglich Nettomittelzuflüsse gemeldet. Mittlerweile gibt es insgesamt fünf Spot XRP-ETFs, unter anderem von Grayscale, Bitwise, Franklin Templeton und 21Shares. Laut Daten der Analyseplattform SoSoValue sind inzwischen über 954 Millionen Dollar zugeflossen, womit die Marke von 1 Milliarde Dollar in greifbare Nähe rückt.
Dass XRP nun seine eigenen ETFs in den USA hat, ist eine bedeutende Entwicklung. Diese Anlageprodukte erleichtern es institutionellen Investoren, in XRP zu investieren, ohne selbst digitale Vermögenswerte verwalten zu müssen. Sie senken zudem die Hürde für traditionelle Akteure, da die Fonds an regulierten Börsen gehandelt werden und einer strengen Aufsicht unterliegen. Dies öffnet die Tür für neues Kapital.
Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass XRP im deutschen Fernsehen besprochen wird. Bereits im September dieses Jahres berichtete auch DER AKTIONÄR TV über die rechtlichen Entwicklungen rund um Ripple und das Potenzial von XRP als Brückenwährung für internationale Zahlungen.
Analyst Steph ist der Ansicht, dass trotz aller positiven Entwicklungen Vorsicht geboten ist. In einer Analyse, die er auf X veröffentlichte, zeigt er, dass XRP unter das 3-Tages-Gaussian-Channel gefallen ist.
Dies ist ein Signal, das laut ihm oft längeren Preisrückgängen vorausgeht. Der Gaussian Channel ist ein Instrument, das Trends im Preis sichtbar macht, indem Schwankungen gefiltert werden. In der Vergangenheit führte ein solcher Durchbruch mehrfach zu monatelangen Abwärtsbewegungen, wie 2014, 2016, 2019 und 2022. Der jüngste Bruch im Jahr 2025 könnte laut Steph also auf neuen Druck auf den XRP-Kurs hinweisen. “Müssen wir uns Sorgen machen?” fragt er sich.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.