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Der Vermögensverwalter 21Shares hat einen bedeutenden Schritt in Richtung der Einführung seines XRP-Börsenfonds unternommen. Die US-amerikanische Börse Cboe hat grünes Licht für eine Listung gegeben, womit die Zahl der genehmigten XRP-Fonds in den USA auf fünf steigt. Die endgültige Genehmigung durch die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde steht jedoch noch aus.
Die US-Börse Cboe hat die Genehmigung für die Notierung eines neuen Spot-Exchange-Traded-Funds (ETF) für XRP erteilt. Es handelt sich um das TOXR-Fonds des Vermögensverwalters 21Shares.
Obwohl das Fonds noch nicht live ist, markiert die Genehmigung durch Cboe einen wichtigen Meilenstein. Die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) muss noch eine endgültige Entscheidung treffen, aber es ist bereits das fünfte Mal, dass ein Spot-XRP-ETF dieses Stadium erreicht. Zuvor erhielten unter anderem Bitwise, Grayscale und Franklin Templeton grünes Licht für eine Listung.
Weitere Details zu dem Fonds sind nun ebenfalls bekannt. Anleger zahlen bei dem ETF von 21Shares eine Gebühr von 0,30 Prozent, die in XRP beglichen wird. Ripple spielt zudem eine aktive Rolle in dem Fonds: Über das Tochterunternehmen Ripple Markets sind 100 Millionen XRP reserviert, um das Fonds betriebsbereit zu machen. Diese Tokens werden für die Erstellung und den Austausch von ETF-Anteilen eingesetzt, was zur Liquidität beiträgt und einen reibungslosen Betrieb gewährleistet.
Das erste US-amerikanische XRP-Fonds, das live ging, war das von Canary Capital am 14. November. Zusammen haben die Börsenfonds bereits nahezu 1 Milliarde Dollar an Zuflüssen verzeichnet, ohne dass auch nur einen Tag lang Abflüsse registriert wurden. Laut Daten der Analyseplattform SoSoValue belaufen sich die Zuflüsse auf 954,33 Millionen Dollar.
Trotz der positiven Nachrichten zeigt der XRP-Kurs eine schwache Performance. Im Einklang mit dem breiteren Pessimismus auf dem Kryptomarkt ist XRP erneut unter die psychologische Grenze von 2 Dollar gefallen. Nach einem Rückgang von 3,6 Prozent in den vergangenen 24 Stunden liegt die Münze aktuell bei 1,99 Dollar.
Laut dem Analysten Niels besteht jedoch kein Grund zur Sorge, da die zugrunde liegenden Zahlen ein positiveres Bild zeichnen. Innerhalb eines Monats wurden über 1,32 Milliarden Dollar in XRP von den Börsen abgezogen, wodurch die Reserven von 7,03 auf 5,70 Milliarden Dollar sanken. Das deutet seiner Meinung nach auf „cleveres Geld“ hin, das XRP mit der Absicht abzieht, vorerst nicht zu verkaufen.
Während der Kurs stabil bleibt, trocknet das Angebot dadurch aus. Diese Entwicklung signalisiert, dass sich große Investoren strategisch für einen möglichen Preisanstieg auf lange Sicht positionieren.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.