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Politische Entscheidungen, Sportereignisse und Wirtschaftsindikatoren werden immer häufiger Gegenstand digitaler Wetten. Über Plattformen wie Polymarket können Nutzer auf verschiedenste Ergebnisse spekulieren. Diese Entwicklung nimmt rasant zu, sorgt jedoch auch bei Aufsichtsbehörden für Bedenken.
In kurzer Zeit haben sich Vorhersagemärkte erheblich vergrößert. Neue Anbieter sprechen ein breites Publikum an, wobei die Einstiegshürden auffallend niedrig sind. Nutzer können bereits mit Bruchteilen eines Dollar auf Themen wie US-Wahlen, Inflationszahlen oder den Bitcoin-Preis wetten.
Auch außerhalb der Finanzwelt entstehen Anwendungen. So bieten Plattformen wie Crypto.com und Hollywood.com Märkte an, auf denen über Filmerfolge und Musik-Hits spekuliert werden kann.
Das Aufkommen dieser Märkte verläuft schneller als von vielen Aufsichtsbehörden erwartet. Da Anbieter unter verschiedenen Lizenzen operieren, von Finanz- bis Glücksspielregulierung, ist unklar, welcher rechtliche Rahmen gilt. Dadurch bleibt auch die Aufsicht zersplittert.
In den USA befassen sich mehrere Instanzen mit dem rechtlichen Status. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) prüft, ob einige Verträge als Derivate behandelt werden müssen. Gleichzeitig fragen sich andere Aufsichtsbehörden, ob es sich dabei tatsächlich um Online-Glücksspiel handelt.
Ein aufsehenerregendes Beispiel ist Kalshi. Diese Plattform bietet unter CFTC-Aufsicht Vorhersagen zu Sportereignissen an. Gleichzeitig vertreten einige US-Bundesstaaten die Ansicht, dass es sich dabei um illegales Glücksspiel handelt. Der Fall unterstreicht das rechtliche Graufeld, in dem viele Anbieter agieren.
Kritiker warnen, dass die niedrige Einstiegsschwelle dieser Märkte unerfahrene Nutzer zu riskantem Verhalten verleiten kann. Positionen können schnell eröffnet und geschlossen werden, ähnlich wie beim Daytrading an Börsen.
Befürworter sehen hingegen Potenzial. Sie argumentieren, dass Vorhersagemärkte wertvolle Einblicke in gesellschaftliche Erwartungen liefern können. Universitäten nutzen diese Systeme bereits seit längerem für die Forschung zur kollektiven Entscheidungsfindung.
In den kommenden Jahren wird sich zeigen, ob diese neue Generation von Plattformen vor allem finanzielle Risiken aufdeckt oder ein neues Instrument darstellt, um die Zukunft besser zu verstehen.
Bernstein geht davon aus, dass die SEC und die CFTC zügig eigene Regeln für den Kryptomarkt vorlegen, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert ist.
Der Handel mit tokenisierten Aktien ist in den USA ab sofort erlaubt – kurz nachdem das Kryptogesetz gescheitert ist. Ondo und Uniswap legen nach der Nachricht kräftig zu.
Der Streit über Kryptoregeln verlagert sich vom Kongress zu den Aufsichtsbehörden. Das geht schneller, doch die Vorgaben sind rechtlich weniger belastbar.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.