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Eine neue Woche hat begonnen, und für Anleger steht vor allem der US-Arbeitsmarkt im Fokus. In den kommenden Tagen werden mehrere wichtige Daten veröffentlicht, die für die Zinsentscheidung im nächsten Monat entscheidend sein könnten. Entsprechend könnten sie auch die Kurse von Aktien, Bitcoin (BTC) und Edelmetallen bewegen.
Der wichtigste Tag der Woche ist der Freitag: Dann wird der Arbeitsmarktbericht für August veröffentlicht. Um 14.30 Uhr legt das Bureau of Labor Statistics (BLS) die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft vor.
Vier Punkte sind dabei besonders wichtig:
Beim letzten Mal wurde ein Stellenabbau von 23.000 gemeldet. Das war der erste negative Wert seit Februar. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent auf 4,2 Prozent, allerdings nur, weil Menschen die Arbeitssuche aufgaben.
Analysten rechnen mit rund 60.000 zusätzlichen Stellen und einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent.
Nach der Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im kommenden Monat von weniger als 50 Prozent auf knapp 60 Prozent gestiegen. Sollte sich der Arbeitsmarkt weiter abschwächen, dürfte sich das Bild wieder drehen.
Dann dürften die Renditen von Staatsanleihen ebenso fallen wie der US-Dollar. Das wäre tendenziell positiv für Aktien, Bitcoin, Gold und Silber. Staatsanleihen gelten schließlich als risikofreie Rendite und damit als Maßstab, an dem sich alle anderen Anlageklassen messen lassen müssen.
Er machte deutlich, dass die Notenbank sicher sein müsse, dass sich die zugrunde liegende Inflation klar und ausreichend schnell in Richtung des Ziels bewege. Andernfalls gebe es für die Fed weiter Handlungsbedarf.
Der Ölpreis bleibt wegen des Kriegs zwischen Iran und den Vereinigten Staaten ein sensibles Thema. Höhere Zinsen würden den Arbeitsmarkt jedoch zusätzlich belasten.
Am Dienstag gibt es mit den JOLTS-Daten bereits einen ersten Vorgeschmack. Erfasst werden monatlich offene Stellen, Einstellungen und Kündigungen. Wichtig ist allerdings: Die Daten hinken einen Monat hinterher und beziehen sich daher auf Juli.
Am Mittwoch veröffentlicht der Lohnabrechnungsdienstleister ADP zudem die Beschäftigungszahlen der Privatwirtschaft, diesmal bereits für August.
Der Arbeitsmarkt ist nicht das Einzige, worauf Anleger in dieser Woche achten:
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Bitcoin ist mit Kursverlusten in die neue Woche gestartet. Die restriktive Rede von Warsh in Jackson Hole scheint damit weiter nachzuwirken.
Bitcoin könnte im Vorfeld der US-Zwischenwahlen erneut unter Druck geraten. Ein historisches Muster deutet auf Risiken für den Kurs hin.
Bernstein erwartet, dass der Bitcoin-Kurs Ende 2026 bei 125.000 Dollar liegt und bis 2029 sogar auf 500.000 Dollar steigen kann.
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.