Das spanische Ministerium für Wirtschaft und Digitale Transformation hat angekündigt, dass das erste umfassende Krypto-Rahmenwerk der Europäischen Union, das Markets in Crypto-Assets (MiCA) Gesetz, im Dezember 2025 auf nationaler Ebene in Kraft treten wird.
Förderung der Umsetzung des MiCA-Gesetzes
Am 26. Oktober gab das Ministerium eine Pressemitteilung heraus, in der erwähnt wurde, dass die erste Vizepräsidentin Spaniens, Nadia Calviño, ein Treffen mit der Präsidentin der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde, Verena Ross, hatte. Während dieses Treffens wurde die Absicht der Regierung diskutiert, die Umsetzung des MiCA-Gesetzes zu fördern.
Die allgemeine Frist für die Umsetzung von MiCA in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ist auf Juli 2026 festgelegt. Diese Frist beinhaltet eine Übergangszeit von 36 Monaten ab dem Veröffentlichungsdatum des MiCA im Amtsblatt der Europäischen Union im Juni 2023. Spanien strebt an, diese Übergangszeit auf 18 Monate zu verkürzen, um „Rechtssicherheit und einen besseren Schutz für spanische Investoren in dieser Art von Vermögenswerten“ zu bieten.
Internationale Börsen verfügen bereits über lokale Lizenzen
Gleichzeitig haben große internationale Kryptowährungsbörsen in Spanien lokale Lizenzen erhalten. Im September erhielt Coinbase von der spanischen Zentralbank eine Compliance-Registrierung gegen Geldwäsche, und Kraken erhielt eine Registrierung als virtueller Vermögensdienstleister. Bereits im Juni wurde Crypto.com die gleiche rechtliche Genehmigung erteilt.
In diesem Monat hat sich die spanische Zentralbank, die Banco de España, öffentlich anderen europäischen Bankinstituten angeschlossen, die ihre Kunden auf die möglichen Vorteile einer digitalen Euro-Währung vorbereiten. Die Bank betonte, dass das physische Bargeld „nicht erlaubt, alle Vorteile der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen“.
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