Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Die Sorge, dass künstliche Intelligenz Millionen Arbeitsplätze vernichten könnte, nimmt rasch zu. Bei mehr als 120.000 angekündigten Stellenstreichungen haben US-Arbeitgeber in diesem Jahr bis einschließlich September auf KI als Grund verwiesen. Das sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2025.

Milliardär Mark Cuban glaubt allerdings, dass Arbeitnehmer das falsche Risiko im Blick haben. Nicht die KI selbst sei die größte Gefahr, sondern die Konkurrenz durch Menschen, die sie besser nutzen können.

Neue Arbeitsmarktdaten stützen seine Einschätzung zumindest teilweise.

Wer KI nutzt, wird seltener entlassen

Eine Untersuchung von Gallup zeigt: Beschäftigte im Technologiesektor, die KI seltener als einmal im Monat nutzten, hatten ein etwa dreimal so hohes Entlassungsrisiko wie Mitarbeiter, die KI monatlich einsetzten.

Von allen entlassenen Beschäftigten nutzten 62 Prozent KI nur einmal im Jahr oder gar nicht. Unter den Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz behielten, lag dieser Anteil bei 50 Prozent. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass die geringe KI-Nutzung die Ursache für die Entlassung war.

Die Zahlen deuten dennoch auf eine klare Verschiebung hin. Unternehmen legen offenbar zunehmend Wert auf Mitarbeiter, die KI tatsächlich in ihren Arbeitsalltag integrieren können.

KI hat bereits 750.000 Arbeitsplätze geschaffen

Hinzu kommt ein bemerkenswerter Gegensatz: KI wird immer häufiger als Grund für Entlassungswellen genannt, schafft aber zugleich zahlreiche neue Stellen. Laut LinkedIn sind seit 2023 in den USA mehr als 750.000 Arbeitsplätze mit KI-Bezug entstanden.

Die größte Gruppe bilden Beschäftigte in der Datenannotation, die Trainingsdaten für KI-Modelle kennzeichnen. In diesem Bereich kamen seit 2023 schätzungsweise 282.000 Stellen hinzu. Es folgen Tätigkeiten in Rechenzentren mit 117.000 neuen Arbeitsplätzen und KI-Ingenieure mit rund 105.000.

Zwischen 2024 und 2025 stieg die Zahl der ausgeschriebenen KI-Stellen auf LinkedIn zudem um 156 Prozent.

Deutlich höhere Gehälter für KI-Fachkräfte

Auch bei den Gehältern zeigt sich die Verschiebung. Laut den angeführten LinkedIn-Daten liegt das Mediangehalt für Stellen mit KI-Bezug bei rund 180.000 Dollar. Über alle Stellen hinweg beträgt es etwa 80.000 Dollar.

Unternehmen sind also bereit, deutlich mehr für Mitarbeiter zu zahlen, die die neue Technologie entwickeln, trainieren oder anwenden können. Diese Nachfrage reicht zunehmend über das Silicon Valley hinaus.

Laut Box-Chef Aaron Levie suchen Banken, Pharmaunternehmen, Industrieunternehmen und selbst Anwaltskanzleien immer häufiger technische Fachkräfte, um KI-Agenten in ihren Organisationen einzuführen. Bei Banken stieg die Zahl der Stellenausschreibungen, die Kenntnisse in der Steuerung und Verknüpfung von KI-Agenten verlangen, in diesem Jahr sogar um 1.721 Prozent.

Arbeitsmarkt bleibt schwach

Diese Entwicklung trifft auf einen schwachen Arbeitsmarkt. Die US-Wirtschaft schuf im September lediglich 29.000 Stellen, während die Arbeitslosenquote auf 4,2 Prozent stieg. Dadurch tritt der Gegensatz immer deutlicher hervor.

Der Arbeitsmarkt insgesamt kühlt ab, während die Nachfrage nach bestimmten KI-Kompetenzen sprunghaft steigt. Genau darauf zielt Cubans Einschätzung ab: KI muss nicht zwangsläufig Arbeitsplätze vernichten.

Sie könnte vielmehr darüber entscheiden, welche Beschäftigten für Unternehmen wertvoller werden. Das größte Risiko wäre dann womöglich nicht die Ersetzung durch einen Algorithmus, sondern die Konkurrenz durch Kollegen, die deutlich schneller lernen, ihn einzusetzen.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Sam Altman

Unruhe bei OpenAI: Drei Forscher wegen Weitergabe vertraulicher Informationen entlassen

Sam Altman
Google-Zentrale
Apple-Chef
Mehr Tech news

Meist gelesen

Analyst
Grok XRP
OpenAI, Open AI, ChatGPT, künstliche Intelligenz