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Die US-Börsenfutures zeigen sich am Montagmorgen uneinheitlich, nachdem der S&P 500 in der vergangenen Woche zum dritten Mal in Folge zugelegt hatte. Die Dow-Futures geben leicht um 51 Punkte nach, während die Futures auf den S&P 500 um 0,11 Prozent steigen. Die Nasdaq-100-Futures gewinnen 0,34 Prozent.
Der Markt blickt auf eine starke Phase zurück. Der S&P 500 erreichte in der vergangenen Woche erneut Rekordstände, gestützt von einer robusten Berichtssaison und anhaltendem Vertrauen in große Technologiewerte.

Trotz des Kriegs im Nahen Osten, Sorgen um den Ölpreis und Zweifeln am KI-Trade bleiben Anleger bereit, Aktien zu kaufen.
Nach Einschätzung von Mark Hackett von Nationwide fühlen sich Anleger im aktuellen Marktumfeld zunehmend wohler.
Das ist nachvollziehbar. Der Markt hat in den vergangenen Wochen mehrere Belastungsproben bestanden: schwächere Arbeitsmarktdaten, Inflationszahlen, steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen. Dennoch legte der S&P 500 weiter zu.
Das stärkt den Bullen den Rücken, den Markt weiter nach oben zu treiben.
Das Problem der Bären ist, dass ihre wichtigsten Argumente vorerst weniger Wirkung zeigen. Höhere Zinsen, Unsicherheit am Ölmarkt und Zweifel an KI sind nicht verschwunden, doch starke Unternehmensgewinne stützen den Markt.
In dieser Woche stehen weniger große Impulse auf dem Kalender. Am Mittwoch erhalten Anleger dennoch das Protokoll der jüngsten Sitzung der Federal Reserve. Es könnte mehr Einblick in die Debatte innerhalb der Notenbank über Inflation, Arbeitsmarkt und mögliche Zinserhöhungen geben.
Außerdem werden Zahlen aus dem US-Einzelhandel veröffentlicht. Home Depot berichtet am Dienstag, Lowe’s am Mittwoch und Walmart am Donnerstag. Vor allem Walmart steht im Fokus, weil der Konzern viel über die Verfassung der US-Verbraucher aussagt.
Auch der Empire State Manufacturing Index und der NAHB Housing Market Index stehen auf dem Programm.
Ein auffälliger Punkt abseits des Aktienmarkts ist der japanische Yen. Die Währung notiert erneut über 159 je Dollar und hat damit einen großen Teil der Gewinne nach der gemeinsamen Intervention der USA und Japans wieder abgegeben.

Das zeigt, dass Interventionen allein nicht ausreichen. Solange die Zinsdifferenz zwischen Japan und den USA groß bleibt, steht der Yen weiter unter Druck. Ökonomen zufolge muss die Bank of Japan die Zinsen weiter anheben und klarer signalisieren, dass die Normalisierung schneller vorankommt.
Falls die BOJ im September nicht handelt, dürfte sich der Fokus auf Zinserhöhungen im Oktober und Dezember verschieben.
OpenAI geht davon aus, bis 2030 insgesamt 278 Milliarden Dollar zu verbrennen – trotz eines erwarteten Umsatzanstiegs auf 350 Milliarden Dollar.
Während OpenAI seinen Börsengang verschiebt, will SoftBank mit dem Rechenzentrumsunternehmen SB Energy Tempo machen – obwohl es bislang noch kein Rechenzentrum gebaut hat.
SpaceX prüft den Kauf von Kundendaten gescheiterter Start-ups, um Grok zu verbessern und seine Position im Wettbewerb um künstliche Intelligenz zu stärken.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
Siebzehn Generalstaatsanwälte aus US-Bundesstaaten warnen vor dem CLARITY Act – kurz bevor der Senat über das wichtige Kryptogesetz abstimmt.