Die große dezentrale Exchange (DEX), Uniswap, ist in einen Rechtsstreit mit der Securities and Exchange Commission (SEC) verwickelt. Der US-amerikanische Aufsichtsbehörde hat eine sogenannte Wells Notice an das Entwicklerteam von Uniswap eingereicht, so CEO Hayden Adams.
Eine Wells Notice ist eine offizielle Mitteilung der SEC, in der mögliche rechtliche Schritte angekündigt werden, in diesem Fall gegen das Entwicklerteam von Uniswap. Als Folge dieser Entwicklungen fiel der Wert der zugrunde liegenden Münze von Uniswap, UNI, um mehr als 20%.
Starker Preisverfall von UNI
Der Preis des UNI-Tokens ist in den letzten Tagen stark gefallen. Am 9. April wurde diese beliebte Altcoin noch zu einem Kurs von $11,78 gehandelt, derzeit ist die Münze jedoch nur $9,08 wert. Das bedeutet einen Rückgang von 23% in nur drei Tagen.
Kürzlich fiel der Preis des Uniswap-Tokens sogar kurzzeitig unter $9, scheint jedoch nun feste Unterstützung um diese Preisschwelle zu finden. Dieser erhebliche Preisrückgang ist ein klares Signal dafür, dass der Markt nervös auf die Anschuldigungen der SEC gegen Uniswap reagiert.
Vergleich mit dem Ripple-Rechtsstreit
Die Anklage der SEC gegen Uniswap weist starke Parallelen zu dem Rechtsstreit auf, den die amerikanische Behörde gegen Ripple, den Entwickler hinter dem XRP-Netzwerk, führt. Der langwierige Fall hat bereits seit Jahren Druck auf die Kursentwicklung von XRP ausgeübt.
Die Bekanntgabe der Anklagen gegen Uniswap zog sofort die Aufmerksamkeit der Krypto-Community auf sich, vor allem Kritik bezüglich der späten Reaktion der SEC. Die dezentrale Exchange besteht bereits seit sechs Jahren, und Krypto-Enthusiasten sind erstaunt darüber, warum die Behörde erst jetzt rechtliche Schritte einleiten möchte.
Laut dem Anwalt Bill Morgan ist das Vorgehen der SEC im Fall Uniswap sehr ähnlich dem Rechtsstreit gegen Ripple, wie er auf der Social-Media-Plattform X teilte. Damals reichte die Behörde eine Klage ein, nachdem XRP bereits 8 Jahre alt war, was wir nun auch bei UNI sehen.
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