XRP hat eine starke Korrektur begonnen, nachdem eine mehrjährige Widerstandslinie getestet wurde. Steht der Bullenmarkt nun für die Bankenmünze auf Pause? Vom lokalen Höchststand von 0,67 Dollar ist der XRP-Kurs inzwischen um 18,5 Prozent gefallen. Auch die Charts deuten nun auf eine längere Korrektur für die digitale Münze hin.

Was ist los?
Es ist XRP nicht gelungen, die Trendlinie im obigen Chart zu durchbrechen, mit der es im Prinzip seit 2018 kämpft. Das Ärgerliche an dieser Trendlinie ist, dass es eine abfallende Linie ist. Inzwischen ist der XRP-Kurs beim sechsten Versuch angelangt, diese heftige Widerstandslinie zu durchbrechen.
Man könnte als XRP-Investor fast verzweifeln. Andererseits könnte man erwarten, dass ein letztendlicher Durchbruch dann auch eine gigantische Kursexplosion verursachen wird.
Aber vorerst bleibt dieser Durchbruch aus.
Sollte XRP an die Unterseite des Handelskanals gehen, der seit 2018 besteht, würde das einen Kurs von ungefähr 0,50 Dollar pro Münze bedeuten. Interessanterweise liegt dieser Kurs nahe am 50-Wochen und 200-Wochen exponentiellen gleitenden Durchschnitt des Kurses.
Whales schicken XRP an die Börsen
Weitere negative Signale für XRP kamen von den Whales. Die reichsten Investoren des Marktes schicken in großer Zahl XRP an die Börsen.
Der Anteil der XRP-Versorgung, der von Adressen mit 1 Milliarde Tokens oder mehr gehalten wird, ist nämlich seit dem 20. November um 1,75 Prozent gestiegen. Ein großer Teil dieser Adressen könnte Börsenplattformen gehören.

Das würde bedeuten, dass Investoren ihre XRP an die Börsen schicken, um sie dort zum Verkauf anzubieten.

Auch institutionelle Anleger (die reichsten Investoren des Marktes) sind momentan nicht sehr optimistisch bezüglich XRP, wie aus der obigen Tabelle von CoinShares hervorgeht.
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