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Die jüngsten Aktiengeschäfte aus dem Umfeld von Nancy Pelosi sorgen an der Wall Street erneut für Aufmerksamkeit. Aus einer neuen Meldung beim House Clerk geht hervor, dass ihr Mann Paul Pelosi im Juli Positionen in Bloom Energy und Intel aufgebaut hat. Besonders Bloom Energy fällt auf: Analysten sehen im Schnitt ein Aufwärtspotenzial von knapp 40 Prozent.

Paul Pelosi kaufte Bloom Energy kurz nach einem deutlichen Kursrückgang und kurz bevor die Aktie nach starken Quartalszahlen kräftig zulegte.

Bloom Energy passt zum KI-Energiethema

Bloom Energy stellt Brennstoffzellen her, mit denen Unternehmen vor Ort Strom erzeugen können. Im KI-Zeitalter gewinnt das an Bedeutung. Rechenzentren benötigen rasch enorme Strommengen, während Anschlüsse an das Stromnetz Jahre dauern können.

Deshalb wird die lokale Stromerzeugung für Unternehmen, die KI-Infrastruktur aufbauen wollen, zunehmend attraktiver.

Die Wall Street blickt vorsichtig optimistisch auf Bloom Energy. Von den 18 Analysten, die die Aktie beobachten, raten neun zum Kauf und neun zum Halten. Eine Verkaufsempfehlung gibt es nicht.

Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 269 Dollar, während die Aktie am Montag bei etwa 195,50 Dollar gehandelt wurde. Daraus ergibt sich ein Aufwärtspotenzial von rund 38 Prozent.

Pelosi kaufte nach deutlichem Rückgang

Bloom Energy hatte am 22. Juni noch ein Hoch von 345,85 Dollar erreicht. Danach geriet die Aktie stark unter Druck, unter anderem wegen eines kritischen Berichts des Leerverkäufers Hunterbrook. Darin hieß es, Bloom sei von chinesischem Scandium abhängig, einem seltenen Metall, das in den Brennstoffzellen verwendet wird.

Bloom wies die Vorwürfe später als „falsch und irreführend“ zurück und erklärte, die Lieferkette sei nicht von China abhängig. Paul Pelosi kaufte am 24. Juli 10.000 Aktien von Bloom Energy im Wert von 1 Million bis 5 Millionen Dollar. Zudem erwarb er 100 Call-Optionen mit einem Ausübungspreis von 100 Dollar und einer Laufzeit bis Juni 2027.

Am 28. Juli kaufte er weitere 5.000 Aktien und erneut 100 Call-Optionen. Dieser zweite Kauf erfolgte, als Bloom 52 Prozent unter dem Juni-Hoch notierte.

Kurz darauf meldete Bloom das beste Quartal der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz stieg um 165 Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar, die Aktie sprang am 30. Juli um mehr als 26 Prozent nach oben.

Intel bleibt zurück

Die Intel-Position entwickelt sich bislang schwächer. Paul Pelosi kaufte am 24. Juli 10.000 Intel-Aktien und 50 Call-Optionen mit einem Ausübungspreis von 50 Dollar. Intel schloss an diesem Tag bei 92,32 Dollar, wurde am Montag aber nur noch bei rund 85,60 Dollar gehandelt.

Damit liegt die Position auf dem Papier etwa 7 Prozent im Minus. Auch Analysten sind bei Intel weniger optimistisch als bei Bloom. Von 30 Analysten sprechen 23 eine Halteempfehlung aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt dennoch bei rund 116,84 Dollar, was weiterhin ein Aufwärtspotenzial von etwa 36 Prozent bedeutet.

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