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Der Ölpreis ist deutlich gefallen, nachdem aus dem Nahen Osten erneut ermutigende Signale kamen. Die Gespräche zwischen Iran und Oman über die Straße von Hormus sollen ein „fortgeschrittenes Stadium“ erreicht haben. Zugleich hieß es aus dem Umfeld der USA und Irans, die Entwicklung spreche zunehmend für eine friedliche Lösung.
Brent-Öl, die internationale Referenzsorte, gab binnen weniger Stunden um rund 3,25 Prozent nach. Konkret fiel der Preis von einem Hoch bei 84,61 Dollar auf unter 82 Dollar.
In der Folge gaben die Renditen von US-Staatsanleihen und der Dollar leicht nach, während Bitcoin (BTC), Gold und Aktien zulegten. Ein niedrigerer Ölpreis kann die Inflationssorgen dämpfen und damit auch die Angst vor weiteren Zinserhöhungen verringern.

Am Vortag war Öl noch um mehr als 6 Prozent gestiegen, seit vergangenem Mittwoch stand zeitweise sogar ein Plus von gut 15 Prozent zu Buche. Die Euphorie über die erwartete Einigung zwischen Iran und Oman hat jedoch spürbar nachgelassen, weil es offenbar ausschließlich um die künftige Verwaltung der Straße von Hormus geht und nicht um deren Wiederöffnung.
Angesichts der iranischen Forderungen für eine Wiederöffnung stellte sich der Markt wieder auf eine längere Sperrung der für den Ölhandel wichtigen Meerenge ein.
Nun erklärte jedoch der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif, die Lage entwickle sich wieder zugunsten einer Friedensregelung oder eines Abkommens.
Die Signale der vergangenen zwei, drei Tage deuteten darauf hin, dass eine Art Verständigung näher rücke, sagte er. Pakistan vermittelt seit Beginn des Krieges zwischen den beiden Ländern.
Zudem teilte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums mit, ein Abkommen zwischen Iran und Oman lasse nun voraussichtlich nicht mehr lange auf sich warten.
Iran will die Straße von Hormus nur öffnen, wenn sich die USA wieder an die vorläufigen Vereinbarungen halten, die im Juni im Rahmenabkommen getroffen wurden. Diese Waffenruhe sollte den Weg für ein endgültiges Friedensabkommen ebnen, scheiterte jedoch im vergangenen Monat, woraufhin der Ölpreis wieder anzog.
Teheran fordert 300 Milliarden Dollar Entschädigung sowie die Freigabe von 100 Milliarden Dollar an eingefrorenen Vermögenswerten.
Hinzu kommt die Forderung, dass alle US-Truppen die Region verlassen und die Seeblockade iranischer Häfen aufgehoben wird.
Donald Trump verlangt inzwischen selbst Schadenersatz von Iran. Zuvor war bereits berichtet worden, dass er den wirtschaftlichen Druck auf Teheran weiter erhöhen will, um die Führung zu Zugeständnissen beim Atomprogramm und zu einer vollständigen Wiederöffnung der Straße von Hormus zu bewegen.
Die USA bekommen den Krieg im Iran offenbar weiterhin nicht in den Griff. Damit wird der Ölpreis erneut zum Problem.
Nach wochenlanger Ruhe greifen sich die USA und der Iran erneut gegenseitig an. Die Spannungen nehmen zu, der Ölpreis steigt auf über 90 Dollar je Barrel.
Eine ukrainische Drohne hat in einer großen russischen Ölraffinerie einen Brand ausgelöst. Moskau droht als Reaktion mit massiver Vergeltung.
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.