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Immer wieder geht es um Donald Trump und die amerikanische Strategic Bitcoin Reserve, doch Norwegen scheint heimlich schon angefangen zu haben. Der größte Staatsfonds der Welt hält nämlich MicroStrategy-Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar und investiert damit indirekt in Bitcoin. Laut K33 Research besitzt Norwegen auf diese Weise indirekt 3.821 Bitcoin.

Laut Vetle Lunde von K33 Research handelt es sich nicht um einen bewussten Kauf der norwegischen Zentralbank.
„Es ist wichtig zu betonen, dass diese Bitcoin-Exposition wahrscheinlich auf einem regelbasierten System beruht und nicht auf einer gezielten Entscheidung für Bitcoin“, schreibt Lunde für K33 Research.
Dennoch sieht der Analyst dies als positives Signal für Bitcoin. „Die indirekte Bitcoin-Exposition von NBIM ist eines der besten Beispiele dafür, wie Bitcoin in alle gut diversifizierten Portfolios einfließt. Zudem zeigt das Wachstum, dass der Markt reifer wird und Bitcoin – bewusst oder unbewusst – seinen Weg in Portfolios findet“, fügt Lunde hinzu.
Der norwegische Staatsfonds hält insgesamt MicroStrategy-Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar, investiert aber auch in Coinbase sowie in die Bitcoin-Miner Mara Holdings und Riot Platforms.
Im Jahr 2024 erzielte der Fonds einen Gewinn von 222 Milliarden Dollar und verzeichnete damit das zweite Rekordjahr in Folge. NBIMs CEO Nicolai Tangen sagte gegenüber Reuters, dass 2024 „ein sehr starkes Jahr“ für den Fonds war – vor allem dank der enormen Renditen im Technologiesektor.
Gleichzeitig genehmigte die Zentralbank der Tschechischen Republik am 30. Januar eine Untersuchung zur möglichen Aufnahme von Bitcoin als Reserve-Asset. Es geht um eine geplante Allokation von 5 %, was einem Kauf von etwa 7 Milliarden Dollar in Bitcoin entspräche.
Dass 5 % der tschechischen Zentralbank bereits 7 Milliarden Dollar ausmachen, zeigt, wie klein Bitcoin aktuell noch ist.
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