Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Die Liste der Krypto-Fonds an der Wall Street wächst weiter. Der Vermögensverwalter Bitwise hat die Genehmigung erhalten, einen ETF für Chainlink (LINK) aufzulegen.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat offiziell der Einführung des Spot-Chainlink-ETFs von Bitwise zugestimmt. Der ETF wird unter dem Ticker CLNK an der NYSE Arca gehandelt.
Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der direkt die zugrunde liegende Kryptowährung hält, in diesem Fall Chainlink. Anleger erwerben Anteile am Fonds über die Börse, und der Wert dieser Anteile folgt so genau wie möglich dem Kurs der Währung.
Obwohl die Genehmigung bereits erteilt ist, verschiebt Bitwise die tatsächliche Einführung auf den 1. Februar 2026, wie aus dem offiziellen SEC-Antrag (424B3-Filing) hervorgeht. Die Verzögerung ermöglicht unter anderem die Auswahl eines Staking-Providers.
Der Vermögensverwalter startet mit einem eigenen Einsatz von 2,5 Millionen Dollar, verteilt auf 100.000 Aktien. Die Kryptos werden bei Coinbase Custody aufbewahrt, während BNY Mellon den Cashflow verwaltet.
Um den Mittelzufluss anzukurbeln, erhebt Bitwise in den ersten drei Monaten keine Verwaltungsgebühren auf die ersten 500 Millionen Dollar an verwaltetem Vermögen. Die Standardgebühr beträgt 0,34 Prozent.
Die Genehmigung für Bitwise folgt auf den ersten Chainlink-ETF von Grayscale (GLNK), der Anfang Dezember an den Markt ging. Dieser ETF wurde durch die Umwandlung eines geschlossenen Trusts realisiert, wodurch der Fonds nun frei an der Börse gehandelt werden kann.
Bisher verzeichnete das Grayscale-Fonds einen Nettomittelzufluss von 63,32 Millionen Dollar, wie Daten des Analyseplattform SoSoValue zeigen. Bemerkenswert ist, dass der Fonds noch keinen einzigen Tag mit Nettomittelabfluss registriert hat. Dies deutet auf eine stabile Nachfrage hin, trotz des relativ bescheidenen Zuflusses.
LINK folgt einer Reihe anderer Altcoins, die inzwischen über ein eigenes Börsenfonds in den USA verfügen. Ende Oktober wurde das erste Solana (SOL)-Fonds gestartet. Insgesamt sind nun insgesamt acht Altcoin-ETFs gelistet, die zusammen einen Nettomittelzufluss von über 803 Millionen Dollar verzeichnen.
Auch die XRP-ETFs zeigen starke Leistungen. Der erste wurde Mitte November eingeführt und hat inzwischen 1,2 Milliarden Dollar an Nettomittelzuflüssen angezogen. Erst gestern wurde der allererste Handelstag mit Verlusten verbucht.
Trotz einer kurzfristigen Korrektur scheint auch Chainlink das neue Jahr mit frischer Energie begonnen zu haben, ähnlich wie der breitere Kryptomarkt. Um die Jahreswende pendelte der Kurs noch knapp unter 12 Dollar.
Am vergangenen Dienstag wurde ein Höchststand von etwa 14,20 Dollar erreicht, was einem Anstieg von rund 18 Prozent innerhalb weniger Tage entspricht. Inzwischen ist LINK leicht zurückgegangen und liegt zum Zeitpunkt des Schreibens bei 13,12 Dollar.
Das hat wenig mit dem Projekt von Chainlink an sich zu tun. Schließlich ist auch Bitcoin (BTC) seit Montag um über fünf Prozent gefallen und viele Altcoins sind sogar noch stärker betroffen.
Trotzdem bleibt Analyst Crypto Yapper optimistisch. Seiner Meinung nach steht Chainlink möglicherweise vor einer größeren Bewegung.
In einer technischen Analyse auf X hebt er einen Ausbruch aus einem seit Oktober bestehenden abwärtsgerichteten Trendkanal hervor, ein Zeichen dafür, dass das Abwärtstrend möglicherweise durchbrochen wurde.
Chainlink legt um mehr als 9 Prozent zu und erreicht den höchsten Stand seit Januar. Bitcoin und XRP verlieren dagegen an Boden. Das ist jetzt wichtig.
Solana, Chainlink und Avalanche kommen auf die Kryptoplattform eines US-Brokers mit 13 Billionen Dollar an Kundenvermögen. Das entspricht dem Fünffachen des Kryptomarkts.
Nach Einschätzung von Standard Chartered könnte Chainlink 2030 bei 200 Dollar stehen – mehr als dem 24-Fachen des aktuellen Kurses. Was hinter der Prognose steckt
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.