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Anleger, die kein Engagement in Unternehmen von Elon Musk wünschen, könnten bald eine neue Alternative erhalten. Der US-Vermögensverwalter Subversive ETFs hat einen Antrag eingereicht für zwei börsengehandelte Fonds (ETFs), die Unternehmen des Milliardärs bewusst ausschließen. Damit reagiert der Vermögensverwalter auf die wachsende Nachfrage nach Anlageprodukten, die bestimmte Unternehmen meiden.
Die vorgeschlagenen Fonds orientieren sich weitgehend am Nasdaq 100 und am S&P 500, lassen aber Unternehmen außen vor, die von Elon Musk gegründet wurden, geführt werden oder eng mit ihm verbunden sind.
Die beiden ETFs mit den Tickern QQNE und SPNE schließen derzeit zwei Unternehmen aus: Tesla und SpaceX. Dem Antrag zufolge handelt es sich um Firmen, die von Musk gegründet wurden, unter seiner Leitung stehen oder von ihm kontrolliert werden.
Mindestens 80 Prozent des Vermögens bleiben entsprechend der Zusammensetzung des zugrunde liegenden Index investiert. Das Gewicht der ausgeschlossenen Unternehmen wird anschließend nach Marktkapitalisierung auf die übrigen Unternehmen verteilt.
Subversive ETFs will sich zudem die Möglichkeit offenhalten, künftig auch andere börsennotierte Musk-Unternehmen auszuschließen, etwa Neuralink und The Boring Company, sobald diese an die Börse gehen.
Nach Angaben des Fondsmanagers wollen manche Anleger bewusst kein Engagement in Musk-Unternehmen. Das kann an seinen politischen Positionen liegen, aber auch daran, dass sie die Bewertung seiner Firmen für zu hoch halten.
Die Einführung folgt kurz nach der Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq 100. Dadurch erhielten viele Anleger, die über Indexfonds investieren, automatisch auch ein Engagement in dem Raumfahrtunternehmen.
Der S&P 500 Ex Elon ETF dürfte zum Start voraussichtlich nur Tesla ausschließen. SpaceX ist bislang nicht im S&P 500 enthalten. Ein Unternehmen kann erst aufgenommen werden, nachdem es zwölf Monate börsennotiert ist. Die Aktie wurde inzwischen jedoch in den Nasdaq 100 aufgenommen.
Subversive ETFs hatte zuvor bereits die ETFs NANC und GOP aufgelegt. Sie bilden den Aktienhandel demokratischer beziehungsweise republikanischer Mitglieder des US-Kongresses nach.
Der Start der neuen „Ex Elon“-Fonds ist vorerst für den 21. September geplant. Der Antrag wird noch von der US-Börsenaufsicht SEC geprüft. Details wie die Verwaltungsgebühr können sich daher noch ändern, bevor die ETFs tatsächlich auf den Markt kommen.
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