Der Kryptomarkt bleibt dabei, alte Narrative zu recyceln, und echte neue Trends bleiben aus. Denn auch im ersten Quartal 2025 waren es laut Forschern bei CoinGecko Memecoins und AI Tokens, die das Ökosystem dominierten. Neben Bitcoin natürlich, der auch ein gutes Quartal in Bezug auf fundamentale Entwicklungen hatte.
Künstliche Intelligenz und Memecoins
Im ersten Quartal waren diese Themen für 62,8% des Interesses der Investoren verantwortlich, wie aus dem Bericht von CoinGecko hervorgeht. AI Tokens erzeugten 35,7% der Aufmerksamkeit, während Memecoins mit 27,1% ebenfalls einen erheblichen Beitrag leisteten.
In den Top 20 der beliebten Kategorien gab es sechs, die mit Memecoins zu tun hatten, und fünf, die auf künstliche Intelligenz ausgerichtet waren.

„Es scheint, als dürften wir noch kein neues Narrativ begrüßen und dass wir immer noch den Trends der vergangenen Quartale folgen,“ sagte Bobby Ong von CoinGecko.
Grundsätzlich ist das natürlich das, was Bitcoin-Maximalisten schon seit Jahren sagen, nämlich dass letztendlich alles um diese eine Münze dreht. Dass die Technologie tatsächlich nur dafür gebaut ist, das Problem zu lösen, das Bitcoin löst.
Sind Altcoins überflüssig?
Immer mehr Menschen bekommen den Eindruck, dass Altcoins überflüssig sind, oder zumindest weniger wertvoll, als wir anfangs dachten.
Während des Bullenmarkts von 2017 war die Technologie noch relativ neu für viele Menschen und hatte etwas Magisches. Zum ersten Mal konnte man digital Werte übertragen, ohne die Zwischenkunft Dritter und ohne jemandem vertrauen zu müssen.
Inzwischen ist klar, dass die Technologie nicht so effizient ist, vor allem weil das gesamte Netzwerk alle Transaktionen verfolgen und aufzeichnen können muss, und dass sie nicht für alle Anwendungen geeignet ist.
Geht es beispielsweise um Aktien, dann möchte man vor allem günstigen und schnellen Handel. Eine Blockchain könnte eventuell nur im Weg stehen, wenn es um Aktienhandel geht. Gerade in einem Moment, in dem jeder gleichzeitig ein- oder aussteigen möchte.
Dann entstehen theoretisch sehr hohe Handelskosten. Und dabei gibt es bei Aktien kein Vertrauensproblem, wie es bei Staatsgeld der Fall ist.
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