Die Wirtschaft von Weißrussland ächzt unter internationalen Sanktionen. Das Land wird bestraft wegen der Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine. Präsident Alexander Lukashenko glaubt den Ausweg gefunden zu haben: mehr Einsatz von Krypto im Bankensektor.
Milliarden an Zahlungen über Krypto
Während eines Treffens mit Bankvorständen wies Lukashenko die Zentralbank und kommerzielle Banken an, digitale Währungen schneller und umfassender einzusetzen. „Die Regierung und die Nationalbank haben ihre Anweisungen erhalten. Jetzt müssen sie handeln,“ sagte er.
Dass Krypto keine Nebensache in Weißrussland ist, zeigen die Zahlen. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden Zahlungen im Wert von 1,7 Milliarden Dollar über lokale Krypto-Börsen abgewickelt. Experten erwarten, dass dieser Betrag bis Ende 2025 auf 3 Milliarden Dollar steigen wird. Große internationale Plattformen wie Binance, OKX und KuCoin sind direkt beteiligt.
Die Zahl der Krypto-Nutzer in Weißrussland wächst stetig. Laut Statista werden im Jahr 2026 mehr als 855.000 Einwohner Krypto nutzen, fast zehn Prozent der Bevölkerung. Damit könnte Weißrussland zu einem der größeren Akteure in der Region werden.
Strengere Regeln, mehr Kontrolle
Dennoch ist der Kurs der Regierung alles andere als eindeutig. Im Jahr 2018 wurden Handel, Verkauf und Mining von Krypto noch vollständig legalisiert. Aber seitdem wurden die Zügel stark angezogen. So ist es seit letztem Jahr verboten, außerhalb der eigenen Börsen zu handeln, und es liegen Pläne vor, auch Peer-to-Peer-Transaktionen weiter einzuschränken.
Laut Lukashenko sind strengere Regeln gerade notwendig. Nur so kann Krypto seiner Meinung nach effektiv eingesetzt werden, um die wirtschaftliche Isolation zu durchbrechen.
Mehr als nur Krypto
Krypto ist nur ein Teil von Lukashenkos digitaler Strategie. Noch dieses Jahr soll ein Sofortzahlungssystem verfügbar sein, während Banken wie die VTB Bank Belarus bereits mit QR-Codes experimentieren. Auch biometrische Technologie und künstliche Intelligenz sollen eine größere Rolle spielen.
„Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss greifbare Ergebnisse liefern,“ so Lukashenko.
Kann Krypto wirklich Rettung bringen?
Die große Frage ist, ob Krypto Weißrussland tatsächlich Luft verschaffen kann. Analysten warnen, dass internationale Handelspartner Transaktionen mit dem Land immer genauer beobachten. Neue Beschränkungen stehen bevor. Damit könnte der Spielraum für Lukashenko viel kleiner ausfallen, als er hofft.
Jetzt 30 € Startbonus sichern – nur für kurze Zeit!
Eröffnen Sie Ihr Bitvavo-Konto, verifizieren Sie sich in wenigen Minuten und starten Sie sofort mit dem Handel von Kryptowährungen.
👉 Handeln Sie innerhalb von 7 Tagen Kryptowährungen im Wert von 100 € – und erhalten Sie 30 € Startguthaben geschenkt.
✔ Regulierte Plattform in Europa
✔ Niedrigste Handelsgebühren
✔ Einfache & sichere Anmeldung
SEC legt überraschend erste eigene Kryptoregeln vor
Die SEC schlägt unerwartet eigene Kryptoregeln vor: Token-Emissionen von bis zu 75 Millionen Dollar pro Jahr und eine Safe-Harbor-Regelung für bestimmte Token.
Morgen Krypto-Gipfel im Weißen Haus: Darum geht es
Trump empfängt führende Vertreter der Kryptobranche im Weißen Haus zu Gesprächen über Kryptoregulierung, den CLARITY Act, Tokenisierung und Prognosemärkte.
Binance prüft Rückkehr nach Großbritannien – vier Jahre nach dem Aus
Binance erwägt, eine Zulassung der FCA zu beantragen. Damit könnte die Kryptobörse Nutzern im Vereinigten Königreich ab 2027 wieder bestimmte Kryptodienste anbieten.
Meist gelesen
Ehemaliger ASML-Forscher bringt China bei entscheidender EUV-Lichtquelle voran
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
So viel XRP braucht man für einen Platz unter den größten Haltern
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
Gefallenes KI-Wunderkind investiert 400 Millionen Dollar in ASML-Rivalen
Der ASML-Rivale Source Foundry erhielt in dieser Woche 400 Millionen Dollar von einem 24-Jährigen, der mit seinem Fonds gerade zwei Drittel verloren hat.
