Der Bitcoin-Kurs hält sich überraschend stabil, während der Goldpreis erheblich unter Druck steht. Theoretisch ist das ein gutes Zeichen für die Digitalwährung, denn das Vertrauen der Anleger ist derzeit fragil.
Vertrauen brüchig, Kurs dennoch stabil
Der bekannte Crypto Fear & Greed Index zeigt, dass derzeit Angst am Kryptomarkt herrscht. Mit einer Punktzahl von 27/100 ist die Stimmung alles andere als gut.

Viele fürchten das Ende des Bullruns. Inzwischen ist Bitcoin bereits dreimal in die Spanne von 124.000 bis 126.000 Dollar zurückgefallen, was dem Vertrauen in die Bullenmarkt-Story natürlich ebenfalls nicht zuträglich ist.
Könnte das gerade die Wende einleiten? Die folgenden Analysten sind dieser Meinung.
Analysten zeigen sich extrem positiv gegenüber Bitcoin
Obwohl Bitcoin Mühe hat, den Ausbruch zu schaffen und die Bullen den Bären bislang unterlegen sind, bleiben viele Analysten derzeit sehr positiv gestimmt für die Digitalwährung.
Unter ihnen: Quinn Thompson. Er ist der Ansicht, das Investitionsklima für Bitcoin sei derzeit vergleichbar mit dem vor Trumps Wahlsieg bei den US-Wahlen. Danach schoss Bitcoin bekanntlich erstmals über die symbolische Marke von 100.000 Dollar.
Ähnlich äußert sich Mel Mattison. Er erwartet, dass Bitcoin, nachdem der Goldpreis an Schwung verloren hat, bis Januar in Richtung 150.000 Dollar steigen kann. Das wäre bemerkenswert, weil Bitcoin damit mit der Idee des Vierjahreszyklus aufräumen würde.
Nach diesem Zyklus müsste der Bitcoin-Kurs in den kommenden Wochen ein Rekordhoch erreichen, um anschließend in einen Bärenmarkt überzugehen. Immer mehr Analysten wenden sich jedoch von dieser Theorie ab.
Das Problem: Ähnliches sahen wir schon 2021 – damals musste der Markt heftige Rückschläge hinnehmen. Wird es diesmal anders sein? Dauert der Bullenmarkt von Bitcoin diesmal wirklich länger? Das werden die nächsten Monate zeigen.
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